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Albert Riera mischt Eintracht Frankfurt auf: Adler-Coach mit Ansage vor Bundesliga-Debüt gegen Union Berlin
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Publiziert 05/02/2026 um 12:52 GMT+1 Uhr
Albert Riera klopft vor seinem Trainer-Debüt in der Bundesliga am Freitagabend gegen Union Berlin große Sprüche. "Wenn ich meinen Spielern morgen sage, sie sollen vom Balkon springen, sollen sie bald sagen, sie machen es", tönte der 43-Jährige. Zudem hat Riera ein "Glücksrad" eingeführt, um die Strafen für die Eintracht-Spieler zu bestimmen. Es herrscht ein frischer Main.
Riera erklärt seine Prinzipien: "Selbstvertrauen ist entscheidend"
Quelle: Perform
Albert Riera verschwendete keine Zeit. Schon vor seinem Blitz-Debüt gegen Union Berlin stellte der Disziplinfanatiker seinen Spielern das neue "Glücksrad" vor.
"Wir haben Strafen, ich habe ihnen das gleich im ersten Meeting gezeigt. Es gibt zwei Dinge: Als erstes müssen sie bezahlen, das tut weh. Und dann gibt es noch etwas anderes. Sie müssen einen Job machen", sagte der neue Trainer von Eintracht Frankfurt.
Bundesliga-Spieler zeitweise als Gärtner oder Schuhputzer? Am Main könnte das schon bald Realität werden. Er führe eine Art "Roulette" durch", erklärte Riera: "Wir haben ein Glücksrad."
Die Strafen gehen dabei über übliche Mannschaftsaufgaben hinaus. Zeit mit dem Analysten, Arbeit mit dem Gärtner oder auch Schuhe putzen seien unter den möglichen Konsequenzen, "um zu spüren, was all diese Jobs bedeuten".
Gelingt die Wende schon in Berlin?
Doch zunächst mal sollen die Spieler wieder ihren Job auf dem Platz erledigen. Nach acht Pflichtspielen ohne Sieg hofft der neue Coach bei seiner Premiere am Freitagabend (20:30 Uhr im Liveticker) in Berlin auf die Wende.
"Im Fußball gibt es keine Zeit, wir wollen das nächste Spiel gewinnen", betonte der 43-Jährige: "Im nächsten Spiel kann man hoffentlich schon Veränderungen erkennen, einen neuen Stil und eine neue Identität. Jedes Spiel ist ein Teil dieses Prozesses."
Gerade einmal vier Trainingstage hatte der Spanier vor dem Debüt mit der zuletzt so verunsicherten Mannschaft.
"Ich bin davon überzeugt, dass meine Ideen helfen und greifen werden. Meine Spieler werden mir folgen, weil ich ihnen Lösungen gebe", sagte Riera mit Entschlossenheit in der Stimme: "Das Selbstbewusstsein ist das Wichtigste für einen Spieler." Jenes war allerdings zuletzt nach 20 Gegentoren in sieben Partien quasi nicht mehr existent.
Riera mit großen Sprüchen: "Wenn meine Spieler..."
Dies könne er schnell ändern, beteuerte der neue Mann: "Ich bin so überzeugt von meinen Überzeugungen. Wenn ich meinen Spielern morgen sage, sie sollen vom Balkon springen, sollen sie bald sagen, sie machen es."
Er werde ihnen das Gefühl geben, "die Besten, die Schnellsten, die Stärksten und sogar die Schönsten auf dem Feld zu sein". Es gehe darum, das "Mindset" innerhalb der Mannschaft möglichst fix zu verändern.
Die ebenfalls kriselnden Berliner könnten da gelegen kommen, schließlich blieben die Eisernen in ihren fünf Partien im Januar ebenfalls sieglos. Sorgen vor einem Trainer-Effekt beim Gegner hat Steffen Baumgart allerdings nicht.
"Ich hatte den Effekt schon – und ich hatte ihn auch nicht. Er kann eintreten oder auch nicht", so der Coach der Köpenicker. Klar sei allerdings: "Wir werden versuchen, dass der Effekt am Freitag nicht eintritt."
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(SID)
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