Borussia Dortmund vs. FC Bayern München: Joshua Kimmich macht Meister-Ansage an FCB-Stars - BVB leckt seine Wunden

Der FC Bayern hat das mutmaßlich vorentscheidende Spitzenspiel bei Verfolger Borussia Dortmund 3:2 gewonnen und den Vorsprung in der Tabelle auf elf Punkte ausgebaut. Im Anschluss zeigten sich die Münchner mit Blick auf den Meistertitel zuversichtlich, die Schwarz-Gelben trauerten hingegen ihrer letzten Chance im Kampf um die deutsche Krone hinterher. Die Stimmen zum Kracher.

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Quelle: Eurosport

Beim deutschen Rekordmeister Bayern München zweifelt nach dem Sieg im Topspiel bei Borussia Dortmund niemand mehr an der erfolgreichen Titelverteidigung. "Es liegt schon an uns. Das dürfen wir nicht mehr abgeben", sagte Siegtorschütze Joshua Kimmich nach dem 3:2 (0:1) beim Verfolger bei Sky und fügte auf die Feststellung, dass noch nie ein Elf-Punkte-Vorsprung zu diesem Zeitpunkt verspielt worden sei, an: "Das wird so bleiben."
Trainer Vincent Kompany ist ebenfalls vom Gewinn seiner zweiten Meisterschaft im zweiten Jahr als Bayern-Trainer überzeugt. "Es sind elf Punkte. Aber es geht weiter. Wir wollen mit Vollgas weitergehen", sagte der Belgier, der das Topspiel als "gute Werbung für die Bundesliga" bezeichnete.
Auch Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl räumte ein, "dass den Bayern die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen ist".
Der BVB hatte sich "vorgenommen, den Abstand zu verkleinern, das Spiel zu gewinnen", ein Unentschieden "wäre das verdiente Ergebnis gewesen." So aber stehe am Ende eine "sehr, sehr bittere Niederlage", trotzdem habe der BVB "sehr viel Charakter gezeigt."
Nachlassen wollen auch die Münchner Spieler nicht. "Wir wissen, dass es heute ein bedeutendes Spiel war für uns. Wir machen weiter, wir hören nicht auf", versicherte Nationalspieler Jonathan Tah und lobte "die Mentalität und den Mannschaftsgeist".

BVB leckt die Wunden: "Es ist frustrierend"

Beim BVB trauerte man derweil der vergebenen Chance hinterher. Zur Halbzeitpause waren die Dortmunder bis auf Punkte an den Tabellenführer herangerückt. "Es war ein All-in-Spiel für uns. Man kann uns nicht vorwerfen, dass wir zu wenig gemacht haben. Wir haben alles probiert", sagte Nico Schlotterbeck.
Torhüter Gregor Kobel lobte die "extreme Qualität vor dem Tor" der Bayern. "Wir haben es ihnen lange Zeit sehr schwer gemacht. Es ist unfassbar frustrierend und tut weh", sagte Kobel.
(mit SID)
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