DFB weist Einspruch vom FC Bayern gegen Luis Díaz' Sperre zurück - Gelb-Rot nach Remis gegen Bayer bleibt bestehen

Der FC Bayern ist mit seinem Einspruch gegen eine Sperre von Luis Díaz gescheitert. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wies das Ansinnen der Münchner im Einzelrichterverfahren als "unbegründet" zurück. Der Angreifer bleibt damit für das Bundesligaspiel gegen Union Berlin gesperrt. Díaz hatte am Samstag bei Bayer Leverkusen (1:1) in der 84. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen.

Luis Díaz' Gelb-Rote Karte blFußball: Luis Díaz (l., FC Bayern München) sieht im Bundesliga-Spiel bei Bayer 04 Leverkusen (1:1) von Schiedsrichter Christian Dingert die Gelb-Rote Karteeibt bestehen

Fotocredit: Getty Images

Schiedsrichter Christian Dingert hatte seine Entscheidung anschließend als Fehler bezeichnet. "Wenn ich jetzt die Bilder sehe, ist es kein Elfmeter. Gelb-Rot ist sehr hart, das würde ich jetzt nicht mehr so geben", sagte er.
Für das Sportgericht war die Einlassung von Dingert allerdings nicht relevant, wie der Vorsitzende Richter Stephan Oberholz erläuterte.
"Entscheidend ist, dass sich der Vorgang als Tatsachenentscheidung darstellt, die nur dann korrigiert werden kann, wenn sie gravierend, offenkundig und ohne jeden Zweifel objektiv unrichtig ist. Das ist hier nicht der Fall", sagte er.
Dingert habe den "späteren Treffer" am Fuß von Díaz erst nach Ansicht der Videoaufnahmen nach dem Spiel wahrgenommen, erklärte Oberholz weiter. "Aber auch unter Berücksichtigung dessen hätte Spieler Díaz zuvor den Kontakt gesucht und gefunden", die Entscheidung des Schiedsrichters sei daher "nicht komplett falsch gewesen".
(SID)
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Quelle: Perform


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