Eintracht Frankfurt feiert zum Bundesligastart Tor-Party gegen Werder Bremen - Traumtore von Can Uzun und Matteo Bahoya

Champions-League-Teilnehmer Eintracht Frankfurt ist mit einem souveränen Sieg in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Die SGE bezwang Werder Bremen vor heimischem Publikum mit 4:1 (2:0). Can Uzun eröffnte den Torreigen sehenswert (22.), der Franzose Jean-Matteo Bahoya traf doppelt (25., 47.), ehe Joker Ansgar Knauff den Schlusspunkt setzte (72.). Für die Gäste traf lediglich Justin Njinmah (48.).

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Quelle: Eurosport

Michael Zetterer umarmte seine ehemaligen Kollegen reihenweise und sprach ihnen Mut zu, der Keeper von Eintracht Frankfurt leistete nach dem 4:1 (2:0) gegen Werder Bremen Aufbauarbeit bei seiner "alten Liebe".
Nötig hatte die auch Trainer Horst Steffen nach seinem gründlich verpatzten Liga-Debüt. Auf der anderen Seite sangen die Anhänger der Eintracht übermütig von der Meisterschaft.
Zetterer ging wegen der vielen Umarmungen verspätet auf seine Ehrenrunde. "Es war schon komisch. Aber ich wollte mit einem Sieg starten, da gibt es leider im Fußball keine Gnade", sagte er bei "Sky".
Vom Sportvorstand gab es ein Lob: "Zetti muss man heute hervorheben. Er war am Dienstag noch Spieler von Werder Bremen - und wie es der Fußball so schreibt, steht er bei uns direkt gegen seinen alten Arbeitgeber im Tor", sagte Markus Krösche. "Er hat das sehr, sehr gut gemacht."

Zetterers besonderes Wiedersehen

Die Anhänger sangen prompt "Deutscher Meister wird nur die SGE". Der Sieg war mehr als verdient: Youngster Can Uzun (22.) eröffnete mit einem Traumtor die Saison der Hessen, Jean-Mattéo Bahoya (25./47.) und Joker Ansgar Knauff (70.) ließen weitere Tore folgen und sorgten dafür, dass die Eintracht gleich an die starken Leistungen der Vorsaison anknüpfte. Justin Njinmah (48.) erzielte Bremens Ehrentreffer.
"Wir haben ein gutes Spiel gemacht, schöne Tore erzielt. Das war ein guter Auftakt", sagte Krösche. Schon im Pokal beim Fünftligisten FV Engers (5:0) hatte sich die SGE trotz leicht angezogener Handbremse in Torlaune gezeigt, Werder hingegen legte nach der Pokal-Enttäuschung gegen Zweitligist Arminia Bielefeld (0:1) einen Stotterstart in die neue Spielzeit hin.
Zetterer, der im ersten Spiel nach seinem Wechsel von der Weser an den Main gleich gegen den "Ex" ran musste, erlebte ein schnelles Wiedersehen.
"Das ist etwas Spezielles für ihn. Das sind die Geschichten, die nur der Fußball schreibt", hatte Eintracht-Trainer Dino Toppmöller vor dem Duell gesagt. Es gehe trotzdem "darum, ein Bundesligaspiel zu gewinnen".

Frankfurt feiert Uzuns Traumtor

Keine zwei Minuten dauerte es, bis Zetterer vor 59.500 Zuschauern in seinem neuen "Wohnzimmer" das erste Mal zupacken musste, den Schuss von Marco Grüll hielt er problemlos. Es entwickelte sich ein munteres Spiel.
Für das Highlight sorgte aber Toptalent Uzun. Der 19-Jährige bekam zu viel Platz und jagte den Ball per kräftigem Distanzschuss von hinter der Strafraumgrenze in den Winkel. Der auffällige Bahoya belohnte sich wenige Minuten später nach Flanke von Uzun mit seinem Kopfballtor für eine starke Leistung.

Njinmah-Treffer zu wenig für Werder

Kurz nach dem Seitenwechsel schalteten die Frankfurter nach einem Abspielfehler des Gegners blitzschnell um, erneut fand Uzun letztlich Bahoya, der den Doppelpack schnürte und später bei seiner Auswechslung mit Standing Ovations bedacht wurde.
Kurz nach der vermeintlichen Entscheidung ließ Njinmah Werder nochmal hoffen - und dem Ex-Kollegen Zetterer bei seinem Abschluss keine Chance. Knauff beendete nach einem Konter Werders Hoffnungen.
(SID)
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Quelle: Perform


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