FC Bayern München verzichtet auf neues Angebot für Nick Woltemade - Bayern-Bosse wollen mit VfB Stuttgart verhandeln.

Der FC Bayern München hat im Transfer-Theater rund um Nick Woltemade offenbar einen neuen Weg eingeschlagen. Wie die "Sport Bild" berichtet, verzichtet der deutsche Rekordmeister auf ein weiteres Angebot für seinen Wunschspieler. Die Klubverantwortlichen Jan-Christian Dreesen und Max Eberl wollen sich zunächst mit der Vereinsführung des VfB Stuttgart an einen Tisch setzen und verhandeln.

Nick Woltemade ist ein Wunschspieler des FC Bayern München

Fotocredit: Getty Images

Erst am Dienstag kassierte der FC Bayern für sein mittlerweile zweites Angebot für Woltemade - 50 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro an Bonuszahlungen - eine Absage. Im Vergleich zum ersten Versuch hatte der FCB zehn Millionen mehr geboten, Stuttgart wurde jedoch nicht schwach.
"Wenn irgendetwas Außergewöhnliches passiert, von irgendeinem Verein, da geht es ja nicht nur um Bayern München, sind wir Profis genug, um uns an den Tisch zu setzen", meinte VfB-Vorstandsboss Alexander Wehrle jüngst in einem Interview mit "Sky" und führte aus: "Wir verhandeln nicht mit Bayern München. Es hat sich nichts verändert."
Für die Bayern Grund genug, ihr Vorgehen zu überdenken. An der Stelle eines dritten schriftlichen Angebots sollen nun Gespräche mit den Stuttgartern eine Wende im Poker um den Torschützenkönig der U21-Europameisterschaft bringen.
Laut "Sport Bild" wird die bisher gebotene Ablösesumme beim Rekordpokalsieger als ein vernünftiges Fundament für die Verhandlungen gesehen, dem VfB schwebt weiterhin eine Summe von etwa 65 Millionen Euro vor.
Von der Seite des Spielers waren schon Misstöne zu vernehmen, Berater Danny Bachmann hat Kritik an Stuttgart geübt. "Wenn ein Bundesliga-Rekordangebot von 55 Millionen Euro nicht einmal für ein gemeinsames persönliches Treffen reicht, stellt sich die Frage, was der VfB eigentlich für außergewöhnlich hält. Das war so nicht abzusehen", sagte Bachmann der "dpa".
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Quelle: Perform


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