1. FC Köln verliert nach Führung beim SC Freiburg - Rückschlag im Abstiegskampf der Bundesliga

Der 1. FC Köln hat in der Fußball-Bundesliga einen riesigen Schritt aus der Abstiegszone verpasst. Das Team von Trainer Lukas Kwasniok verlor beim SC Freiburg nach Führung unnötig mit 1:2 (1:1) und liegt durch den Mainzer Sieg nur noch fünf Punkte vor dem Relegationsplatz. Nach dem ersten Dreier nach zuvor acht sieglosen Spielen endete der Aufwärtstrend der Rheinländer gleich wieder jäh.

Igor Matanovic trifft kurz vor der Pause für Freiburg zur Führung

Fotocredit: Getty Images

Während Lukas Kwasniok frustriert die Zähne zusammenbiss, riss Julian Schuster beide Fäuste nach oben und stieß einen lautstarken Jubelschrei aus. Der 1. FC Köln hat im ungeliebten Breisgau trotz Führung mal wieder kein Happy End erlebt und einen großen Schritt aus der Abstiegszone verpasst.
Die Kwasniok-Elf verlor beim SC Freiburg nach Führung unnötig mit 1:2 (1:1) und liegt durch den Mainzer Sieg nur noch fünf Punkte vor dem Relegationsplatz.
Bei den letzten 19 Reisen in den Breisgau gab es nur einen Sieg. Die Führung durch ein Eigentor von Max Rosenfelder (10.) konnte Derry Scherhant (11.) 90 Sekunden später egalisieren.
Der schnelle Ausgleich dürfe "nicht passieren. Das war ein Stück weit der Killer, das müssen wir besser machen", sagte Torhüter Marvin Schwäbe bei "DAZN". Da sei die Mannschaft "nicht wach" gewesen, haderte auch Linton Maina. Igor Matanovic (44.) traf schließlich zum SC-Sieg und vergab noch einen Handelfmeter (66.).

Maina frustriert, Ginter jubelt

"Es ist sehr ärgerlich, es war auf jeden Fall mehr drin - minimum ein Punkt. Ich bin der Meinung, dass da sogar noch mehr drin war", führte Maina aus.
Bei den seit acht Liga-Heimspielen ungeschlagenen Freiburgern war drei Tage nach dem 1:0 in der Europa League gegen Maccabi Tel Aviv und dem fünften Spiel in 16 Tagen eine gewisse Müdigkeit spürbar. Dennoch reichte es zum Sprung auf den möglichen Europapokalrang sieben. "Es war sehr wichtig", sagte Matthias Ginter.

Kwasniok setzt in Köln auf Startelf-Rotation

Man sei nach der 1:4-Klatsche aus dem Hinspiel "gewarnt", hatte SC-Trainer Julian Schuster vor dem Spiel betont. "Wir haben noch etwas gutzumachen", ergänzte Angreifer Matanovic. Das wollten die Rheinländer nach dem Befreiungsschlag gegen Mainz verhindern.
Kwasniok wechselte dafür fünfmal in der Startelf, ließ das zuletzt erkältete Juwel Said El Mala sowie Abräumer Eric Martel auf der Bank. Die Taktik ging zu Beginn auf, die Kölner erwischten den besseren Start.

Freiburg kontert schnell nach Kölner Führung

Marius Bülter zielte aus der Distanz Zentimeter zu hoch (6.), dann lenkte Rosenfelder eine Hereingabe von Linton Maina unbeholfen ins eigene Tor.
Doch der Sport-Club antwortete nur 41 Sekunden nach Wiederanpfiff mit seinem ersten echten Angriff: Scherhant chippte nach Steckpass von Yuito Suzuki den Ball leicht abgefälscht über Schwäbe. In Folge stabilisierten sich die Breisgauer, die Teams neutralisierten sich nun weitgehend im Mittelfeld.

Schwäbe stark gegen Matanovic-Elfmeter

Als alles auf ein Remis zur Pause hindeutete, versenkte Matanovic einen Abpraller flach im Eck. Köln reagierte nach der Pause mit einer kurzen Drangphase, Ragnar Ache (46.) und Bülter (49.) ließen darin die besten Chancen aus.
Hinten setzte Schwäbe mit einem gehaltenen Elfmeter von Matanovic nach Handspiel von Alessio Castro-Montes ein Zeichen, zudem kam El Mala nach 67 Minuten ins Spiel. Doch der Aufsteiger tat sich nun schwer im Angriffsdrittel.
(SID)
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Quelle: Perform


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