Bundesliga: HSV gelingt erster Auswärtssieg der Saison - 1. FC Heidenheim bleibt nach Pleite gegen Hamburg Letzter

Der Hamburger SV hat den 1. FC Heidenheim in der Fußball-Bundesliga mit seinem ersten Auswärtssieg noch tiefer in die Krise geschossen. Die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin gewann das Kellerduell beim Schlusslicht mit 2:0 (1:0) und landete im engen Abstiegskampf nach dem jüngsten Überraschungscoup gegen den FC Bayern (2:2) einen weiteren wichtigen Erfolg - und hofft auf den Klassenerhalt.

Ransford Königsdörffer und Fabio Viera jubeln über den HSV-Sieg

Fotocredit: Imago

Ransford-Yeboah Königsdörffer (45.+3) brachte die Norddeutschen in Führung, Joker Rayan Philippe (79.) sorgte für die Entscheidung. Für den FCH bleibt es im Abstiegskampf nach nun acht sieglosen Spielen (sechs Niederlagen) sehr kritisch. Für den HSV war es nach bisher nur drei mageren Pünktchen in der Fremde der erhoffte Befreiungsschlag (zur Bundesliga-Tabelle).
FCH-Coach Frank Schmidt hatte vor der Partie die Bedeutung noch einmal unterstrichen. "Wir wissen, dass der Druck steigt. Wir müssen liefern", hatte er gesagt und die Sorge geäußert, dass der Abstiegszug "ohne uns abfährt".
Der FCH begann entsprechend motiviert und vielversprechend. Niklas Dorsch zwang HSV-Keeper Daniel Heuer-Fernandez bereits in der 5. Minute zu einer Großtat. Doch in der Folge kam der HSV immer besser ins Spiel und kontrollierte weitgehend das Geschehen. Torchancen blieben zunächst jedoch Mangelware, ehe Albert Lokonga (24.) Diant Ramaj prüfte. Gegen Königsdörffers strammen Schuss in der Nachspielzeit der ersten Hälfte war der FCH-Keeper dann machtlos.
Heidenheim fehlte vor der Pause der Schwung und der Zugriff. Dennoch hatte Marvin Pieringer (23.) freistehend die Führung auf dem Fuß, er verzog aber. Vorausgegangen war ein schwerer Patzer von Miro Muheim.
Nach dem Wechsel entwickelte sich ein offeneres Spiel. Der FCH erhöhte das Tempo und war nun auch in den Zweikämpfen griffiger. Die Gastgeber gingen zudem mehr ins Risiko, Patrick Mainka scheiterte aber an Heuer-Fernandez (66.). Als sich die Chancen des FCH häufte, schlug Philippe eiskalt zu.
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(SID)
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Quelle: Perform


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