Jürgen Klopp reagiert auf Kritik von Uli Hoeneß zu Red-Bull-Aufgabe und widerspricht: "Sehe es ein bisschen anders"

Jürgen Klopp hat auf die Aussagen von Uli Hoeneß über dessen Aufgabengebiet reagiert - und dem Bayern-Aufsichtsrat widersprochen. Aus Sicht von Hoeneß passe die Rolle als "Head of Global Soccer" bei Red Bull nicht zu Klopp, viel eher müsse er "auf dem Fußballplatz stehen". Er respektiere Hoeneß, so der ehemalige BVB-Coach: "Aber seine Meinung muss ja nicht immer deckungsgleich mit meiner sein."

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Quelle: Perform

Seit seinem Abschied beim FC Liverpool im Sommer 2024 hat sich Klopp aus dem alltäglichen Trainergeschäft zurückgezogen.
Stattdessen betreut er als "Head of Global Soccer" von Red Bull die entsprechenden Vereine rund um den Globus - unter anderem Bundesligist RB Leipzig.
Aus Sicht des langjährigen Bayern-Managers Hoeneß ist das "keine Rolle, die zu ihm passt".
"Seine größte Stärke ist das Zwischenmenschliche, wie er die Spieler pushen kann. Aber wie willst du in Leipzig etwas pushen, wenn du schon wieder in Salzburg bist und dann nach Brasilien fliegst?", so Hoeneß im Gespräch mit der "Bild".

Klopp reagiert auf Hoeneß

Klopp, aktuell als Zuschauer bei den Olympischen Spielen, widersprach dem 74-Jährigen im Gespräch mit der "Bild" in Cortina d'Ampezzo.
"Ich respektiere Uli Hoeneß ja schon immer aufs Allerhöchste. Aber seine Meinung muss ja nicht immer deckungsgleich mit meiner sein. Und in dem Fall sehe ich es ein bisschen anders", sagte der zweifache Meistertrainer von Borussia Dortmund.
So kommt das Amt des Bundestrainers - das sich Hoeneß für Klopp "gut vorstellen" könne - in naher Zukunft wohl nicht infrage.
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Quelle: Perform


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