Leipzig zittert sich zum Heimsieg gegen den HSV - RB mausert sich dank Christoph Baumgartner zum Bayern-Verfolger

RB Leipzig bleibt in der Bundesliga auf dem aufsteigenden Ast. Das Team von Trainer Ole Werner bezwang am 7. Bundesliga-Spieltag den Hamburger SV mit 2:1 (1:0) und schob sich vorübergehend auf Platz zwei. Zum Mann des Spiels in der Red Bull Arena avancierte Christoph Baumgartner, der kurz vor und nach der Pause traf (45./50.). Albert-Mboyo Sambi Lokonga hatte zwischenzeitlich ausgeglichen (48.).

Christoph Baumgartner schießt RB Leipzig zum Sieg gegen den HSV

Fotocredit: Getty Images

Bei der Frage nach dem "Bayern-Jäger" musste Leipzigs Matchwinner Christoph Baumgartner grinsen.
"Das war klar, dass die Frage kommt", sagte der doppelte Torschütze nach dem 2:1 (1:0) gegen den Hamburger SV bei "Sky", dem bereits sechsten Spiel in Folge ohne Niederlage. Sein Fazit nach dem Arbeitssieg gegen den wackeren Aufsteiger: "Es gibt einige Bayern-Verfolger, und da gehören wir dazu."
Fest steht: RB hat seit der deftigen Auftaktpleite gegen die Bayern (0:6) 16 von 18 möglichen Punkten geholt und lässt die Münchner zumindest nicht enteilen.
"Eines ist klar: Bayern ist die beste Mannschaft, und dahinter gibt es einen Kreis von vier, fünf Mannschaften - auch uns", sagte Baumgartner, der mit seinen Toren in der 45. und 50. Minute den Heimsieg sicherstellte. Albert Lokonga (48.) glich zwischenzeitlich für die Gäste aus.

Poulsen feierlich verabschiedet

Zudem hält RB weiterhin die Serie, noch nie in seiner Bundesliga-Geschichte gegen einen Aufsteiger verloren zu haben. "Es macht unfassbar viel Spaß mit den Jungs. Wir haben viel Qualität in der Mannschaft. Wir arbeiten als Mannschaft unfassbar gut, verteidigen alles weg, sind immer aktiv", sagte Baumgartner.
Der HSV musste nach dem überzeugenden 4:0-Heimerfolg gegen Mainz einen kleinen Dämpfer hinnehmen, steht aber weiterhin im gesicherten Mittelfeld.
Bereits vor dem Anpfiff stand ein besonderer Programmpunkt auf der Agenda: Yussuf Poulsen, mit 425 Pflichtspielen Leipziger Rekordspieler und im Sommer zum HSV gewechselt, wurde offiziell verabschiedet. "Nach deiner aktiven Karriere stehen dir Tür und Tor offen bei RB Leipzig", sagte Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff. "Danke Yussi Poulsen" hallte es aus der Leipziger Kurve - samt Choreografie.

Baumgartner erlöst Leipzig

Beim Anpfiff nahm Poulsen zunächst auf der Hamburger Bank Platz. Seine Teamkollegen präsentierten sich jedoch auch ohne ihn mutig: Der HSV presste früh und störte den Leipziger Spielaufbau konsequent.
Die erste große Chance hatten dennoch die Gastgeber: Baumgartner prüfte Daniel Heuer Fernandes am kurzen Eck, der den Ball zwar abwehren, aber nicht festhalten konnte. Nicolai Remberg klärte den Nachschuss in höchster Not.
Der Aufsteiger blieb aber keineswegs chancenlos. Nach einer Ecke von Miro Muheim (33.) kam Ransford Königsdörffer zum Kopfball, brachte den Ball jedoch nicht aufs Tor. Kurz vor der Pause machte es Leipzig besser: Antonio Nusa flankte auf Baumgartner, der aus fünf Metern einköpfte.

Baumgartner kontert HSV-Ausgleich sofort

Nach dem Seitenwechsel belohnte sich der HSV für seinen engagierten Auftritt. Muheim legte für Lokonga ab, dessen Schuss von Nicolas Seiwald unhaltbar für Peter Gulacsi abgefälscht wurde. Leipzig antwortete jedoch postwendend: Baumgartner kombinierte sich mit Romolu durch und traf per Flachschuss ins kurze Eck.
Die Hamburger gaben sich trotz dem schnellen Gegentreffer nicht auf. In der 76. Minute kam Poulsen zu seinem Einsatz an alter Wirkungsstätte.
(SID)
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Quelle: Eurosport


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