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Nico Schlotterbeck verlängert Vertrag beim BVB bis 2031 - Borussia Dortmund plant Zukunft mit dem Führungsspieler
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Update 10/04/2026 um 18:39 GMT+2 Uhr
Nach monatelangem Zögern und Zocken hat Nationalspieler Nico Schlotterbeck doch noch seinen Vertrag bei Borussia Dortmund verlängert. Der Abwehrchef unterschrieb beim Zweiten in der Fußball-Bundesliga Freitag bis 2031, sein vorheriger Vertrag wäre 2027 ausgelaufen. Schlotterbeck, künftig der Großverdiener im Kader, soll als meinungsstarker Führungsspieler das Gesicht der nächsten BVB-Jahre werden.
Schlotterbeck über Verlängerung: "Möchte Titel gewinnen"
Quelle: Perform
Nico Schlotterbeck lächelt mit zugekniffenen Augen in die Kamera, im Hintergrund leuchten textmarkergelb die "Krakenarme" am Dach des Signal-Iduna-Parks.
Es war wohl sonnig-grell am Freitag in Dortmund, als der Fußball-Nationalspieler nach monatelangem Zögern und Zocken doch noch seinen Vertrag beim BVB verlängerte. Ein wegweisender Millionendeal, aber auch ein Treueschwur mit Fragezeichen - mangels Alternativen?
Beim BVB jedenfalls klopften sich die Geschäftsführer Lars Ricken und Carsten Cramer gegenseitig auf die Schulter. Gemeinsam mit dem neuen Sportdirektor Ole Book haben sie diesen Vertrag "von enormer Bedeutung" (Cramer) bis 2031 perfekt gemacht, auch ohne Sebastian Kehl, der große Teile der Verhandlungsvorarbeit geleistet hatte.
Schlotterbeck soll als meinungsstarker Führungsspieler das Gesicht der kommenden BVB-Jahre werden, er wird künftig mit geschätzten zwölf Millionen Euro pro Jahr auch der Großverdiener im Kader sein. Bisher ist das noch Niklas Süle, der den Klub im Sommer verlassen wird.
Schlotterbeck erklärt sein Zögern
"Ich freue mich riesig, meinen Vertrag beim BVB verlängert zu haben. Dabei habe ich mir bewusst Zeit genommen, weil es für mich eine wichtige Entscheidung ist", sagte Schlotterbeck.
"Es waren turbulente Wochen, ich bin in der Blüte meiner Karriere. Wir hatten zu jeder Zeit gute Gespräche und trotzdem war es für mich kein Prozess, der nach ein oder zwei Wochen schon abgeschlossen war." Sein Ziel sei es, "gemeinsam mit Borussia Dortmund Titel zu gewinnen".
Kehl-Abgang sorgt für Unruhe
Schlotterbeck hatte sich nach der Trennung von Kehl am 22. März reichlich irritiert geäußert, er wies Medienberichte über eine unmittelbar bevorstehende Einigung bei der Nationalmannschaft zurück - mit Kehl hatte er den neuen Vertrag anscheinend schon bis ins Detail verhandelt.
Schlotterbecks Worte waren Feuer an der Lunte, ein Ultimatum wollte ihm Ricken zuletzt trotz des Rumorens aber nicht setzen. Anscheinend zeigte bereits alles in die richtige Richtung.
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"Sehr verwundert": Schlotterbeck über Berichte zu Vertragsverlängerung
Quelle: SID
BVB setzt auf Schlotterbeck
"Unser Ziel – Klarheit bis Mitte April – haben wir erreicht", betonte Ricken nun zufrieden. Er sei "absolut überzeugt, dass Nico für unseren Verein unverzichtbar werden kann. Ihm das zu vermitteln, war uns in den (....) Gesprächen sehr wichtig."
Cramer sprach vom hohen Wert Schlotterbecks "als Spieler und als Persönlichkeit. Und Nico weiß umgekehrt genauso, was er an unserem Klub hat."
Schlotterbeck als feste Größe bei BVB und DFB
Nämlich die Zuneigung Hunderttausender Fans und regelmäßige Auftritte in der Champions League. Schlotterbeck (26) war 2022 vom SC Freiburg nach Dortmund gewechselt, beim BVB entwickelte er sich in inzwischen 155 Pflichtspieleinsätzen (10 Tore) zum unumstrittenen Stamm- und Führungsspieler.
In der Nationalmannschaft gilt er bei Bundestrainer Julian Nagelsmann für die WM in den USA, Mexiko und Kanada als gesetzter Innenverteidiger in der Startelf, neben Jonathan Tah von Bayern München.
Topklubs zögern - Schlotterbeck bleibt
Schlotterbeck hat mit seinem Zögern durchaus seinen Markt getestet. Die höchste Güteklasse europäischer Topklubs soll allerdings nicht intensiv um ihn geworben haben. Bayern München, Real Madrid, der FC Barcelona oder Manchester City haben anscheinend andere Pläne. Spannend wird sein, ob der Vertrag eine Ausstiegsklausel beinhaltet.
Schlotterbecks einziger Titel ist bisher der Sieg bei der U21-EM 2021. Das soll sich ändern, wenn auch wohl nicht mehr in dieser Saison: "Wir waren schon zweimal nah dran", sagte er.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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