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BVB-Trainer Kovac kritisiert Angreifer Guirassy nach Wechsel-Wut - und schwärmt von Adeyemi
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Update 30/11/2025 um 10:28 GMT+1 Uhr
Trainer Niko Kovac hat Borussia Dortmunds Topstürmer Serhou Guirassy für dessen Verhalten bei der Auswechslung beim Bundesliga-Spiel bei Bayer Leverkusen gerüffelt. "Unnötig - wenn einer Serhou die Stange hält, dann bin ich das. Dann muss man auch mal akzeptieren, wenn ich ihn auswechsele", sagte der Kroate bei "Sky" nach dem 2:1 (1:0)-Erfolg bei Bayer Leverkusen.
BVB-Trainer Kovac: "Hatte das Gefühl, dass nichts schiefgeht"
Quelle: Perform
Guirassy hatte seine Handschuhe nach der Auswechslung in der 61. Minute weggeworfen, Kovac dazu den Handschlag verweigert und war danach sichtbar wütend zur Bank gestapft.
Kovac nahm sich den Angreifer nach der Partie zur Brust und redete intensiv auf ihn ein.
"Man darf das jetzt gar nicht großartig hochstilisieren. Wir sind ein Herz und eine Seele. Wir verstehen uns", sagte Kovac später: "Dass ein Spieler nicht unbedingt raus möchte, das verstehe ich. Er hat auch verstanden, warum das der Fall war. Von daher ist alles wieder gut und war auch gar nicht schlecht."
Kovac hob dazu seine Unterstützung für Guirassy in den vergangenen schwierigeren Wochen hervor. "Ich habe ihn gestützt und ich werde ihn weiter stützen, weil er unser wichtigster Stürmer ist. Ich weiß, wie wichtig er für uns ist", sagte der BVB-Coach, aber Guirassy wisse auch, "wie wichtig ich für ihn bin".
Matthäus: "Verstehe die Reaktion nicht"
"Sky"-Experte Lothar Matthäus sparte indes ebenfalls nicht mit Kritik am Gebaren des ehemaligen Stuttgarters. "Ich verstehe diese Reaktion nicht. Er weiß, dass in drei Tagen wieder ein Spiel ist und dafür muss er fit sein", sagte der deutsche Rekordnationalspieler.
Er schob nach: "Er hat ein gutes Spiel gemacht und kommt wieder in Form."
Ganz anders dagegen ging Kovac mit seinem "Lieblingsschüler" Karim Adeyemi um. Der Nationalspieler sei "vom lieben Gott geküsst", schwärmte der BVB-Coach bei "Sky" nach dem Sieg. Adeyemi habe "eine Schnelligkeit in die Wege gelegt bekommen, die er noch viel mehr nutzen muss". Er sei "froh" über das Tor des 23-Jährigen und freue sich "sehr für ihn".
Adeyemi verblüfft Kovac
Seit seinem Ärger mit der Justiz wegen einer "Mystery Box", die er im Internet bestellt hatte und die illegale Waffen enthielt, spielt Adeyemi stark auf im Trikot der Borussen. In den vergangenen drei Pflichtspielen traf er jeweils einmal - am Samstagabend in Leverkusen per Kopf zum 2:0.
"Ich habe noch nie einen Spieler gesehen, der so hoch springt wie er", sagte Kovac und erklärte im ZDF, dass Adeyemi immer mal wieder angeschoben werden müsse: "Manchmal weiß er gar nicht, was er noch alles im Tank hat."
Zufrieden zeigte sich auch Sebastian Kehl. Adeyemi habe "seinen Fehler von vor einigen Wochen eingestanden und sich nach unserem Gespräch wieder auf den Fußball konzentriert", sagte der Sportdirektor.
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Kovac (r.) war höchst zufrieden mit Adeyemi
Fotocredit: SID
BVB am Dienstag erneut gegen Leverkusen
Dass der BVB erstmals in dieser Saison einen "Großen" besiegte, erfreute Kehl ebenfalls. "Jetzt hören hoffentlich auch die Diskussionen auf, dass wir gegen große Teams nicht gewinnen können", sagte er nach dem ersten Teil des Doppelpacks gegen Leverkusen.
Am Dienstag steht in Dortmund das "Rückspiel" im Achtelfinale des DFB-Pokals an.
"Ich glaube, dass die Jungs alle wissen, dass es heute und am Dienstag natürlich auch in eine gewisse Richtung geht, die wir wieder anstoßen wollen", sagte Kehl. Julian Brandt betonte: "Jetzt blicken wir auf Dienstag und wollen Leverkusen erneut schlagen."
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(mit SID)
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Quelle: Perform
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