Nuri Sahin spricht über seine Zeit als Trainer bei Borussia Dortmund: "Hatten wir die richtigen Spieler dafür?"

Etwas mehr als ein Jahr ist die Zeit von Nuri Sahin als Trainer von Borussia Dortmund inzwischen her - nun hat der 37-Jährige über seine rund sechsmonatige Amtszeit gesprochen. "Wir wollten Dinge umsetzen, aber hatten wir die richtigen Spieler dafür?", fragte Sahin im Gespräch mit "Sky Sports" und gab sich in diesem Zusammenhang selbstkritisch: "Ich hätte Schritt für Schritt vorgehen sollen."

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Quelle: Eurosport

Es hätte die perfekte Geschichte werden können: als Vereinslegende über den Job als Co-Trainer zum Chef bei Borussia Dortmund. Als Nuri Sahin im Sommer 2024 von Edin Terzic übernahm, schien beinahe alles zu passen.
Weniger als sieben Monate später war die Amtszeit des gebürtigen Lüdenscheiders in Dortmund schon wieder vorbei. Der Schnitt von gerade einmal 1,48 Punkten pro Spiel war den Verantwortlichen trotz aller Vorschusslorbeeren zu wenig.
"Wir hatten einige gute Spiele. Aber vielleicht war der Wandel, den ich mir vorgestellt hatte, zu schnell", sagte Sahin nun gegenüber "Sky Sports" zu seiner Trainerzeit beim BVB.
"Natürlich", so der aktuelle Trainer von Basaksehir Istanbul, habe er Fehler gemacht: "Wir wollten Dinge umsetzen, aber hatten wir die richtigen Spieler dafür? Ich hätte Schritt für Schritt vorgehen sollen, aber ich dachte, ich könnte schneller vorankommen."

So hat Sahin die Entlassung wahrgenommen

Er sei in Dortmund zu viele Kompromisse eingegangen. Es sei etwa nicht möglich gewesen, "mit dem Torwart aus der Abwehr heraus zu spielen."
"Aber ich möchte mutiger sein, als ich es in Dortmund war. Das ist eine Lektion, die ich gelernt habe. Ich möchte mich mehr für diese Idee engagieren", so Sahin.
Nach drei Niederlagen zum Jahresstart 2025 war bei seinem Herzensverein Schluss. "Da ich eine besondere Verbindung zu Borussia hatte, war dieser erste Moment herzzerreißend", betonte Sahin, der sich nach der Trennung selbstkritisch mit der Zeit auseinandergesetzt habe.
"Mich mit den besten Trainern der Welt zu messen, war eine großartige Erfahrung. Als ich Dortmund verließ, wusste ich, dass ich in meinem nächsten Job besser sein würde", sagte der frühere Mittelfeldmann.

Sahin mit neuem Job in der Süper Lig

"Ich hätte mir gewünscht, dass es in Dortmund anders gelaufen wäre", gab der deutsche Meister und Pokalsieger zu: "Aber ich hatte sehr schnell das Gefühl, dass ich wieder auf die Beine kommen würde."
Das ist ihm gelungen: Seit vergangenem September steht der 37-Jährige in der türkischen Süper Lig unter Vertrag. Mit Basaksehir FK belegt Sahin aktuell den sechsten Platz.
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Quelle: Perform


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