Pascal Groß verlässt den BVB - neue Chance für Sorgenkind Jobe Bellingham - Dortmunder Planspiele im Mittelfeld

Und dann ging alles ganz schnell: Pascal Groß von Borussia Dortmund kehrt zu Brighton & Hove Albion in die Premier League zurück. Der Mittelfeldspieler erhofft sich durch den Winter-Wechsel wohl vor allem mehr Spielzeit, um noch auf dem WM-Zug aufzuspringen. Unter Niko Kovac war Groß zuletzt vor allem Reservist. Sein Abgang könnte beim BVB zur Chance für ein Sorgenkind werden.

Kovac nach Rote Karte gegen Bellingham: "Hat es uns schwer gemacht"

Quelle: Perform

Ein wenig überraschend kam die Nachricht dann doch: Kurz vor dem Jahreswechsel verkündete der italienische Transfer-Experte Fabrizio Romano den Wechsel von Pascal Groß zu Brighton & Hove Albion. Und nur wenige Tage später war es soweit: Der Nationalspieler kehrte zu seinem Ex-Verein zurück.
Der 34-Jährige spielte bereits von 2017 bis 2024 für die Seagulls, ehe er im vorvergangenen Sommer zum BVB wechselte. Nach gerade einmal anderthalb Jahren macht Groß nun also die Rolle rückwärts auf die Insel.
Unter Niko Kovac kam Groß in dieser Saison bislang auf 21 Pflichtspiele. Ein Treffer ist ihm dabei nicht gelungen, lediglich zwei Torvorlagen stehen auf seinem Konto.
Brighton soll laut "Sky" nun drei Millionen Euro für seinen Wunschspieler nach Dortmund überweisen. Im Sommer wäre Groß' Vertrag ohnehin ausgelaufen, eine Verlängerung stand demnach nie wirklich im Raum.

Groß-Wechsel: Win-Win-Situation für Spieler und Klub

Eine Win-Win-Situation also für Klub und Spieler - zumal Groß im Sommer 2026 mit der deutschen Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft in die USA, Kanada und Mexiko reisen will. Zuletzt war er von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht mehr für die Qualifikationsspiele nominiert worden.
Aber auch Jobe Bellingham könnte vom Abgang des gebürtigen Mannheimers profitieren. Der Youngster erlebte mittelmäßige bis enttäuschende erste Monate in Dortmund und ist regelrecht zum Schwarz-Gelben Sorgenkind geworden.
picture

Jobe Bellingham

Fotocredit: Getty Images

Nun aber gibt es auf seiner Position im zentralen bzw. defensiven Mittelfeld einen Konkurrenten weniger - und immerhin 1094 Spielminuten sind neu zu verteilen.

Sorgenkind Bellingham kann sich beweisen

Der 20-jährige Engländer bringt es gerade mal auf 481 Bundesliga-Minuten, nach seiner Roten Karte gegen den SC Freiburg ist Bellingham zudem noch ein Spiel gesperrt. Sobald die Sperre abgesessen ist, dürfte er auf deutlich mehr Einsatzzeit kommen.
Felix Nmecha ist aktuell als einziger Spiel in der Schaltzentrale gesetzt, die Ideallösung für die Position neben dem deutschen Nationalspieler hat Kovac aber noch nicht so recht gefunden. Mal probiert er es mit dem Österreicher Marcel Sabitzer, mal mit dem scheidenden Groß, mal mit Carney Chukwuemeka, der allerdings eher offensiv ausgerichtet ist, mal mit Bellingham.
Der Youngster kann sich nun also umso mehr beweisen, ist aber gefordert. Bislang konnte der jüngere Bruder von Jude Bellingham noch nicht überzeugen, auch wenn sein Potenzial vor allem in der Champions League immer wieder aufblitzte.

Groß-Platz im Mittelfeld wird frei

Fakt ist auch: Kovac braucht Bellingham. Die entscheidenden Monate stehen dem BVB erst noch bevor, sowohl in der Liga als auch in der Königsklasse. In dieser könnte zudem der Gang in die Playoffs drohen, was zusätzliche Spielzeit für den Kader der Borussia bedeutet.
picture

Niko Kovac - Trainer bei Borussia Dortmund

Fotocredit: Getty Images

Allein schon aus Gründen der Belastungssteuerung wird der BVB-Trainer auf das Rotationsprinzip setzen, der 20-Jährige wird also definitiv Einsatzzeiten bekommen.
Wie viel, hängt von seinen Leistungen ab. Mit Groß muss er sich zukünftig aber nicht mehr um einen Platz in der Aufstellung streiten.

BVB will auf Transfermarkt nachlegen

Während dessen Abgang bereits besiegelt ist, guckt sich der BVB offenbar nach weiterer Verstärkung um. Vor allem in der Offensive wollen die Schwarz-Gelben nachlegen und nehmen dabei Oscar Bobb von Manchester City ins Visier.
Ob der Stürmer, der auch im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann, tatsächlich bereits im Winter in die Bundesliga wechselt, zweifelt "Sky" allerdings an.
So oder so: Auf die Verantwortlichen beim BVB kommen in Sachen Kaderplanung spannende Zeiten zu.
Das könnte Dich auch interessieren: FC Bayern verpflichtet Guardiola-Assistent von ManCity
picture

Chelsea trennt sich von Trainer Maresca trotz großer Titel

Quelle: Perform


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung