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RB Leipzig trennt sich trotz Champions-League-Teilnahme von Trainer Ole Werner - Martin Demichelis soll übernehmen
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Update 17/06/2026 um 21:37 GMT+2 Uhr
Fußball-Bundesligist RB Leipzig hat die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Ole Werner nach nur einer Saison beendet. Das gab der Verein am Mittwoch bekannt. Über eine mögliche Trennung wurde bereits seit einigen Wochen spekuliert - obwohl Werner die Roten Bullen in die Champions League geführt hatte. Als Nachfolger wird Martin Demichelis gehandelt. Dies bestätigte RB jedoch nicht.
Ole Werner muss seinen Hut nehmen
Fotocredit: Getty Images
Der Aufschwung war nicht genug, der grundsolide Ole Werner muss bei RB Leipzig Platz für eine glamourösere Lösung machen.
Die sportliche Führung des Fußball-Bundesligisten um die Strippenzieher Oliver Mintzlaff und Jürgen Klopp hat den erst vor einem Jahr geholten Ex-Bremer Werner als Trainer entlassen. Sein Nachfolger steht offiziell noch nicht fest - alles läuft aber auf den früheren Bayern-Star Martin Demichelis hinaus.
"Wir haben die abgelaufene Saison in den vergangenen Tagen noch einmal intensiv und abschließend analysiert. Am Dienstagabend haben wir dann den Beschluss gefasst, die Position des Cheftrainers neu zu besetzen", sagte Marcel Schäfer, Geschäftsführer Sport bei RB. Es seien "inhaltliche Weiterentwicklung und eine veränderte Herangehensweise für die vor uns liegenden Aufgaben erforderlich."
Klopp, derzeit als TV-Experte bei der WM in den USA unterwegs, äußerte sich knapp wie kryptisch. "Ole hat einen Klassejob gemacht, wir haben uns für die Champions League qualifiziert. Aber wir müssen auch nach vorne schauen", sagte der "Global Head of Soccer" der Red Bull GmbH, der beratend in der Causa Werner tätig gewesen sei.
Werner folgte auf Rose
Die Herausforderung Königsklasse trauten die Offiziellen Werner also augenscheinlich nicht zu. Der 38-Jährige hatte das Amt als Nachfolger von Marco Rose zur Saison 2025/26 angetreten, Hoffnungsträger wie Yan Diomande weiterentwickelt und die Leipziger auf Platz drei der Bundesliga geführt. Er hat den besten Punkteschnitt aller Leipziger Erstliga-Trainer. Dennoch ist seine Zeit bei RB nach nur einer Spielzeit bereits wieder beendet.
Zuletzt hatte der "kicker" von inhaltlichen Bedenken und vermeintlich fragwürdiger Kommunikation berichtet. Werners Verhältnis zu Klopp, dem Head of Global Soccer bei RB, soll merklich abgekühlt gewesen sein.
Noch vor wenigen Wochen hatte die Lage deutlich anders gewirkt. "Die Champions League ist der höchste Wettbewerb, in dem man sich im Vereinsfußball bewegen kann", hatte Werner gesagt: "Ich freue mich genauso wie alle anderen."
Demichelis soll übernehmen
Doch aller Voraussicht nach wird nun Demichelis die Leipziger in der Champions League betreuen. Der 45 Jahre alte Argentinier trainiert derzeit RCD Mallorca, stieg mit dem spanischen Klub aber in die zweite Liga ab. Sein Vertrag läuft bis 2028, es soll jedoch eine Ausstiegsklausel in Höhe von 2,5 Millionen Euro geben.
Klopp sagte dazu bei "MagentaTV": "Personalien diskutiere ich nicht. Alles, was noch zu sagen ist, kommt aus Leipzig und nicht aus Arlington."
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(SID)
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