Said El Mala liefert nach Nagelsmann-Forderung ab und sichert dem 1. FC Köln Unentschieden gegen Werder Bremen

Said El Mala rettet den 1. FC Köln mit einer Einzelaktion gegen Werder Bremen und untermauert damit seine Ambitionen in der Nationalmannschaft. Der 19-Jährige sicherte den Kölnern mit seinem Last-Minute-Treffer einen Punkt. Trainer Lukas Kwasniok, der El Mala erstmals über 90 Minuten spielen ließ, meinte: "Auf Dauer ist er nicht zu verteidigen." Bundestrainer Julian Nagelsmann wird sich freuen.

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Quelle: Eurosport

Said El Mala strahlte. "Es ist immer wieder Wahnsinn", sagte der Shootingstar über den Jubel mit den Fans nach seinem Tor in Bremen. El Mala traf spät, erst in der Nachspielzeit erlöste der Teenie seinen 1. FC Köln.
Umso größer war hinterher die Freude. "Natürlich wünscht man sich, dass es schon früher klappt, aber solange es am Ende klappt und das eine unserer Waffen ist, warum nicht?", sagte El Mala.
Dem Jungspund gelang an der Waterkant längst nicht alles, er vergab eine richtig gute Chance in der ersten Hälfte, verlor auch viele Bälle - doch El Mala versuchte es immer und immer wieder. Dann bekam er am linken Flügel noch einmal den Ball, die Kölner Fans raunten erwartungsvoll.
Und El Mala zog nach innen, ließ einen Gegenspieler stehen, zog mit dem rechten Fuß ab, der Ball wurde noch abgefälscht, landete aber im Tor - und der FC holte bei Werder Bremen nach einer lange schwachen Vorstellung doch noch einen Punkt.

Kwasniok: El Mala "nicht zu verteidigen"

"Auf Dauer ist er nicht zu verteidigen", sagte Trainer Lukas Kwasniok nach dem 1:1 (0:1) bei Werder Bremen, mit dem der Aufsteiger die dritte Bundesliga-Niederlage in Serie noch verhinderte: "Dass Said den Unterschied machen kann, ist ja allseits bekannt".
Ihn selber beeindruckt etwas anderes an dem Talent mit den besonderen Fähigkeiten im Dribbling. "Wichtig ist, dass er trotzdem den Willen hat, sich zu verbessern. Und den hat er", sagte Kwasniok.
Und weil sich El Mala offenbar auch quälen kann, ist er auf dem besten Weg, eine Forderung von Bundestrainer Julian Nagelsmann einzulösen. Schließlich stand der Kölner Wunderknabe in Bremen das erste Mal über die volle Spielzeit auf dem Platz - und hatte am Ende sogar noch die Power für ein Tor.

El Mala hat WM 2026 im Visier

"Das ist eine wichtige Erkenntnis, dass Said ein Bundesliga-Spiel über 90 Minuten spielen kann", sagte Kwasniok: "Darauf hat er hingearbeitet." Und so dürfte es nicht mehr lange dauern, bis El Mala in Köln "unangefochtener Stammspieler" ist, wie es sich Nagelsmann gewünscht hat, als er ihn zuletzt erstmals zur Nationalmannschaft geholt hatte.
Zwölf Bundesligaspiele, fünf Treffer und zwei Assists - wenn El Mala so weitermacht, könnte der 19-Jährige vielleicht wirklich ein ernsthafter Kandidat für die WM im Sommer werden. Weil er dieses gewisse Extra mitbringt.
"Ihn zeichnet aus, dass er über 90 Minuten da ist. Es kann sein, dass es in vier Eins-gegen-Eins-Situationen nicht klappt. Aber bei der fünften ist er dann da und haut das Ding rein", sagte Teamkollege Eric Martel: "Said gibt nie auf und glaubt immer weiter an sich."
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(SID)
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Quelle: Perform


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