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SC Freiburg besiegt Hamburger SV nach Rückstand: Matanovic erzielt umstrittenen Siegtreffer - HSV-Coach Polzin tobt
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Update 10/01/2026 um 21:05 GMT+1 Uhr
Der SC Freiburg ist mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet. Die Breisgauer bezwangen am 16. Spieltag der Bundesliga den Hamburger SV mit 2:1 (0:0). Der Aufsteiger ging durch Luka Vuskovic in Führung (48.), Vincenzo Grifo glich fünf Minuten per verwandeltem Foulelfmeter aus. Die Drangphase der Freiburger wurde in der 83. Minute mit dem umstrittenen Siegtreffer von Igor Matanovic belohnt.
Polzin kritisiert VAR nach Pleite: "Können uns alles schönreden"
Quelle: Perform
Merlin Polzin wetterte massiv im Breisgauer Schneetreiben. "Ich habe es mehrfach gesehen aus verschiedenen Perspektiven. Es ist mir absolut unerklärlich. Unser Spieler wird im Gesicht getroffen mit dem Ellbogen", schimpfte der Trainer des Hamburger SV nach dem Spiel über Schiedsrichter Timo Gerach und den VAR: "Es ist mir unerklärlich, wie nach einem Kopftreffer das Spiel fortgesetzt wird und wir das Spiel verlieren."
Die Aufregung Polzins resultierte aus der Szene direkt vor dem entscheidenden Treffer der Freiburger durch den eingewechselten Igor Matanovic (83.). Bei einem Kopfballduell wurde der Hamburger Jordan Torunarigha vom Freiburger Johan Manzambi mit dem Ellbogen getroffen. Der Pfiff Gerachs blieb aber ebenso aus wie ein Veto des Videoassistenten Arne Aarnink.
So startete der HSV auch ins neue Jahr als Auswärts-Punktelieferant. Mit zehn Mann verlor der Aufsteiger trotz Führung zu Wiederbeginn der Fußball-Bundesliga und wartet seit fast acht Jahren auf einen Erstligasieg in der Fremde.
Im ersten Spiel seit dem überraschenden Rückzug von Sportvorstand Stefan Kuntz hatte Daniel Elfadli die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels (51.) gesehen.
Grifo und Matanovic drehen das Spiel
Vincenzo Grifo per Foulelfmeter (53.) und der gebürtige Hamburger Matanovic (83.) trafen für die Freiburger, die seit elf Pflichtspielen zu Hause ungeschlagen sind. Der HSV bleibt in der laufenden Saison das einzige Team ohne Dreier auf gegnerischem Platz.
Die Norddeutschen, bei denen der frühere Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff und der österreichische Nationaltrainer Ralf Rangnick als Kuntz-Nachfolger im Gespräch sind, holten auswärts bisher nur zwei von 24 möglichen Punkten. Die Führung durch Luka Vuskovic (49.) brachte nichts.
HSV entgeht frühem Rückstand
"Es war ein kompliziertes Spiel, der Sieg vielleicht ein Stück weit glücklich", sagte der Freiburger Sportvorstand Jochen Saier: "Wir haben es über die Ziellinie geschoben, gequält und gekämpft. Es war nicht unser allerbestes Spiel. Am Ende haben wir die Punkte, das tut sehr gut."
Die Hamburger, bei denen Sturm-Neuzugang Damion Downs (Leihgabe des FC Southampton) in der Startelf stand, hatten gleich in der Anfangsphase großes Glück. Der frei vor dem HSV-Tor aufgetauchte SC-Außenverteidiger Lukas Kübler traf nur die Latte (9.).
Höler scheitert an Heuer Fernandes
Die Gäste kamen nicht ins Spiel. Freiburg drängte die Hamburger fast durchgehend in die Defensive. In der 19. Minute vergab Lucas Höler die nächste gute Gelegenheit für den Sport-Club. Vier Minuten später scheiterte der Angreifer erneut am Hamburger Torhüter Daniel Heuer Fernandes.
Erst gegen Ende des ersten Durchgangs wurden die Hamburger besser, die Hanseaten profitierten dabei von Fehlern der Freiburger im Aufbauspiel. Der HSV kam zu ein paar Abschlüssen, richtig gefährlich wurde es für SC-Keeper Noah Atubolu aber nicht.
Matanovic knackt den HSV-Abwehrblock
Das änderte sich gleich zu Beginn der zweiten Hälfte. Nach einer Ecke von Miro Muheim war Vuskovic mit dem Kopf zu Stelle. Freiburg antwortete umgehend. Nach dem Foul von Elfadli an Höler traf Grifo vom Punkt - obwohl Heuer Fernandes seine Hand am Ball hatte.
Danach begann die Abwehrschlacht der Gäste in Unterzahl, der gebürtige Hamburger Matanovic sorgte dennoch für den SC-Sieg.
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(SID)
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Quelle: Perform
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