SC Freiburg und TSG 1899 Hoffenheim trennen sich unentschieden - Noah Atubolu hält Punkt mit Last-Minute-Parade fest

Der SC Freiburg und die TSG 1899 Hoffenheim haben sich im Kampf um den Anschluss an die internationalen Plätze in der Bundesliga unentschieden getrennt. Am fünften Spieltag teilten die beiden Klubs beim 1:1 (1:1) die Punkte. Lukas Kübler, der noch vor der Pause verletzt ausgewechselt wurde, traf zur Freiburger Führung (3. Minute). Fisnik Asllani (13.) stellte früh den späteren Endstand her.

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Quelle: Perform

Trainer Julian Schuster stapfte ziemlich missmutig über den Platz, seinen Schützlinge stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben: Der SC Freiburg hat den dritten Sieg in Folge und den Anschluss an die Spitzengruppe verpasst.
Beide Teams haben sieben Punkte auf dem Konto. Der Sport-Club geht nach dem Remis gegen den Lieblingsgegner (zuletzt sechs Siege und drei Unentschieden) ohne den erhofften Rückenwind in die Europa-League-Partie am Donnerstag beim FC Bologna.
Die TSG setzte ihre Auswärtsserie fort. Zuletzt kassierten die Kraichgauer am 19. April eine Pleite in der Fremde - damals in Freiburg (2:3).
"Es war sehr intensiv, wir haben gut dagegengehalten", sagte TSG-Kapitän Oliver Baumann bei "DAZN": "In der zweiten Halbzeit war es viel Ping Pong. Aber insgesamt war es ein gutes Auswärtsspiel." Asllani war trotz seines Treffers nicht ganz zufrieden: "Die Freude bei einem Unentschieden überwiegt jetzt nicht."

Asllani feiert viertes Saisontor

Die 33.700 Zuschauer in Freiburg wurden in der Anfangsphase bestens unterhalten. Nach dem frühen Treffer der Gastgeber durch Außenverteidiger Kübler im Anschluss an eine Ecke hatte Andrej Kramaric kurz darauf den Ausgleich auf dem Fuß. SC-Keeper Noah Atubolu hielt stark gegen den Kroaten (7.).
Wenig später war der zuletzt überragende Torwart machtlos. Nach einem haarsträubenden Missverständnis zwischen den Freiburgern Vincenzo Grifo und Anthony Jung musste Asllani nach Vorarbeit von Vladimir Coufal nur noch einschieben. Es war bereits das vierte Saisontor des Angreifers.
Danach beruhigte sich die Begegnung ein wenig. Die Hoffenheimer, bei denen unter anderem Albian Hajdari, Valentin Gendrey, Adam Hlozek und Koki Machida fehlten, waren in dieser Phase die etwas bessere Mannschaft.
Die Freiburger, die ohne Philipp Lienhart und den gesperrten Johan Manzambi auskommen mussten, offenbarten in der Defensive wie in der Offensiv Probleme.

Atubolu rettet Punkt für Freiburg

Noch vor der Pause musste Torschütze Kübler raus. Er war kurz zuvor mit dem Hoffenheimer Bernardo zusammengeprallt und wurde durch Philipp Treu ersetzt. Für Bernardo ging es mit einem dicken Kopfverband weiter.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten die Gastgeber die Schlagzahl. Echte Torchancen konnten sich die Freiburger aber erst einmal nicht erarbeiten. Insgesamt verflachte das Niveau der Begegnung zusehends, Kampf war Trumpf.
Erst in der 67. Minute sorgte Patrick Osterhage wieder für Gefahr vor dem Hoffenheimer Tor. Auf der Gegenseite rettete Atubolu gegen den eingewechselten Tim Lemperle (88.).
(SID)
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Quelle: Perform


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