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St. Pauli mit Negativrekord - Bundesliga-Pleite in Freiburg nach Toren von Eggestein und Suzuki, Oppie trifft für Pauli
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Update 09/11/2025 um 23:42 GMT+1 Uhr
Die Pleitenserie des Bundesligisten FC St. Pauli hat historische Ausmaße erreicht. Die Hamburger verloren am 10. Spieltag der Fußball-Bundesliga 1:2 (0:1) beim SC Freiburg und kassierten ihre siebte Niederlage in Folge. Der Negativrekord des Vereins aus den Jahren 1997 und 2011 ist damit eingestellt. Die Breisgauer holten sich nach fünf Punktspielen ohne Sieg wieder einen Dreier.
Yuito Suzuki trifft zur Freiburger Führung
Fotocredit: Getty Images
Der Japaner Yuito Suzuki mit seinem ersten Bundesligator (40.) und Maximilian Eggestein (50.) trafen für die Breisgauer. Im Anschluss an die Länderspielpause muss der SC bei Spitzenreiter Bayern München ran.
Pauli bleibt tief im Tabellenkeller. Daran änderte auch das Tor von Louis Oppie (69.) nichts. 488 Minuten hatten die Hamburger zuvor nicht getroffen.
"Es geht um die Basics, die uns stark gemacht haben. Wir brauchen Stabilität", sagte Paulis Trainer Alexander Blessin kurz vor dem Anpfiff bei "DAZN": "Wir wollen eine Reaktion zeigen." Sportchef Andreas Bornemann stellte klar, dass es "bis zu einer Krise" bei den Hamburgern "noch ein Stück hin" sei.
Der Freiburger Coach Julian Schuster gab zu Protokoll, dass ihn "die vielen Unentschieden" nerven: "Wir müssen die fehlenden Prozentpunkte erzwingen."
Günter schreibt Vereinsgeschichte
Dabei helfen sollte Christian Günter. Der Kapitän, der seinen Stammplatz längst verloren hat, stand in der Startelf und avancierte damit zum neuen Freiburger Rekordspieler. Außenverteidiger Günter hat seit Sonntag 441 Pflichtspiele für den Sport-Club absolviert - eines mehr als Andreas Zeyer.
Die Gastgeber bestimmten in den ersten Minuten die Partie gegen defensiv eingestellte Hamburger. Torchancen konnten sich die Freiburger aber erst einmal nicht erarbeiten.
Suzuki nutzt Vasilj-Fehler eiskalt
Das änderte sich in der 14. Minute: Jan-Niklas Beste scheiterte aus kurzer Distanz an Pauli-Torwart Nikola Vasilj. Insgesamt fiel den Breisgauern aber wenig in der Offensive ein, die Hanseaten ließen kaum etwas zu.
Nach einer halben Stunde verkam die Begegnung endgültig zu einem Langweiler. Wie im Handball spielte Freiburg um den Hamburger Strafraum herum - ohne sich entscheidend durchsetzen zu können. Der Treffer von Suzuki fiel quasi aus dem Nichts. Der 24-Jährige verwertete eine schwache Abwehr von Vasilj nach einer Ecke per Direktabnahme.
Eggestein trifft, Oppie verkürzt
Zu Beginn des zweiten Durchgangs änderte sich nichts am Geschehen. Pauli verharrte in der Defensive, die Passivität wurde umgehend durch Eggestein bestraft.
Obwohl von den Gästen auch im Anschluss so gut wie nichts kam, brachten die Freiburger die Hamburger durch eine schwache Defensivaktion wieder zurück ins Spiel - Oppie bedankte sich.
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(SID)
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Quelle: Perform
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