Bundesliga-Durchstarter für die zweite Saisonhälfte: Diese Top-Elf dreht in 2026 auf - Managerspieler aufgepasst!

Die Winterpause ist der perfekte Zeitpunkt für einen Bundesliga-Ausblick auf die zweite, entscheidende Saisonhälfte: Rückkehrer, erfolgreich integrierte Neuzugänge oder aufstrebende Talente: Eurosport.de präsentiert für mutige Entscheidungen in Managerspielen oder einfach nur als Angeberwissen im Freundeskreis und unterm Weihnachtsbaum die Top-Elf der potenziellen Durchstarter für 2026!

Derry Scherhant und Jordy Makengo vom SC Freiburg jubeln

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Neben den Starensemble des FC Bayern oder den Topspielern des Tabellenzweiten Borussia Dortmund stecken in der Bundesliga jede Menge spannende Personalien.
Unser Liga-Experte hat für Euch eine Top-Elf zusammengestellt, die Potenzial pur garantiert, deren Spieler aber nicht immer im Rampenlicht stehen. Ihre Leistungsdaten sind herausragend und ihre Entwicklungsmöglichkeiten noch groß, viele sind schon lange im Visier von namhaften Vereinen.
Diese elf Profis aus acht Klubs sollte man sich dringend merken, falls man sie nicht sowieso bereits in seinem Fantasy-Kader hat: Es wird sich lohnen!

Tor: Mio Backhaus (Werder Bremen)

Nach dem Abgang von Michael Zetterer sprachen die Bremer Verantwortlichen Mio Backhaus das Vertrauen aus. Der 21-Jährige hat den Sprung ins kalte Wasser gemeistert und zeigte sich im Verlauf der Hinrunde immer sicherer. Weil er sich bei seiner vorherigen Schwachstelle, dem Abfangen von Flanken, klar verbesserte, legte er zuletzt deutlich an Präsenz zu – bei Paraden und im Spielaufbau ist Backhaus ohnehin gut ausgebildet. Macht er so weiter, wird er Werder sowohl sportlich als auch finanziell extrem wertvoll.
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Mio Backhaus ist seit dem Abgang von Michael Zetterer Werders Nummer 1

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Abwehr: Ozan Kabak (TSG Hoffenheim)

Die TSG Hoffenheim darf getrost als eine der größten Überraschungen der Saison bezeichnet werden. Die Neuzugänge fügten sich hervorragend in das System ein und im Kraichgau wird wieder mutiger und attraktiver Fußball gespielt. Nun kommt mit Ozan Kabak ein gefühlter Neuzugang hinzu: Nach langer Verletzungspause machte er vor Jahresende die ersten Schritte und wird mit seiner Wucht, Erfahrung und auch Torgefahr für einen weiteren Qualitätsschub für die Hoffenheimer sorgen.

Abwehr: Luka Vuskovic (Hamburger SV)

Physisch herausragend, kommunikativ wie ein alter Hase und Derbyheld mit Scorpionkick-Traumtor: Zugegeben, Luka Vuskovic ist kein Geheimtipp mehr, dennoch gebührt ihm ein Platz in der potenziellen Durchstarter-Elf für die zweite Jahreshälfte. Der 18-Jährige hat das Bundesliganiveau mehr als adaptiert – er hat sich in kürzester Zeit zum unumstrittenen Abwehrchef aufgeschwungen, geht voran und strahlt den Siegeswillen aus, den der HSV für die Mission Klassenerhalt benötigt. Er wird sich weiterhin steigern und sich ins Schaufenster für die internationalen Topklubs stellen.
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Luka Vuskovic ist mit seinen 18 Jahren schon eine feste Größe beim HSV

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Abwehr: Jordy Makengo (SC Freiburg)

Der Franzose mit der beeindruckenden Physis ist längst mehr als ein Backup für Vereinsikone Christian Günter. Makengo bekam bis zu seiner kurzen Verletzungspause den Großteil der Ligaspiele, Günter hingegen kam vermehrt in den Pokalwettbewerben zum Einsatz. Mit seinem Tempo strahlt Makengo in der Offensive immer Gefahr aus, defensiv merkt man ihm von Spiel zu Spiel eine größere Sicherheit an. Der Freiburger Weg des sanften Umbruchs auf einigen Positionen funktioniert.

Mittelfeld: Ibrahim Maza (Bayer Leverkusen)

Als Zehner von der Hertha geholt hatte Maza anfangs Schwierigkeiten, sich im Leverkusener Spiel zurechtzufinden – das gilt bei dem verkorksten Saisonstart samt Trainerwechsel aber nicht nur für ihn. Stück für Stück rückte er nun näher ans Team und überzeugte letztlich auf der Doppelsechs. Maza hat körperlich zugelegt, hält in seiner ersten richtigen Bundesligasaison voll dagegen und kann mit seiner ohnehin vorhandenen fußballerischen Klasse offensive Impulse setzen. Nach seinem Auftritt beim Afrika-Cup wird er weiterhin ein wichtiger Baustein im Leverkusener Mittelfeld sein.
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Ibrahim Maza mauserte sich bei Bayer Leverkusen zum Stammspieler

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Mittelfeld: Romano Schmid (SV Werder Bremen)

Der Österreicher ist einer der potenziellen Unterschiedsspieler bei Werder Bremen. Mit seiner Kreativität und Durchsetzungsfähigkeit setzt er seine Mitspieler immer wieder in Szene: Nur Leipzigs David Raum hat bislang mehr Abschlüsse vorgelegt. Zeigen sich Schmids Teamkollegen im neuen Jahr zielsicherer, wird der Spielmacher auf mehr Scorerpunkte kommen und stärker im Vordergrund stehen.

Mittelfeld: Grischa Prömel (TSG Hoffenheim)

Wegen seiner Verletzungshistorie war Prömel zu Saisonbeginn erst einmal nur Ergänzungsspieler. Über viele kürzere Einsätze hat er sich herangekämpft und ist seit November wieder Stammspieler. Als klassischer Box-to-Box-Spieler räumt er defensiv ab und kommt vorne immer wieder mit in den Strafraum. Mit drei Scorern in sechs Startelfeinsätzen hat er eine beachtliche Quote, seine Power wird dem Hoffenheimer Spiel gut tun, er ist neben Kabak der zweite heimliche Winterneuzugang im Kraichgau.
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Grischa Prömel ist mitverantwortlich für den Aufschwung bei der TSG

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Mittelfeld: Lovro Majer (VfL Wolfsburg)

Während Wolfsburgs schwachen Saisonstarts ist er mit untergegangen, zeigt sich nun aber wieder unverzichtbar: Lovro Majer trägt auf der Zehn Wolfsburgs Offensivspiel, spielt starke Pässe durch die Schnittstellen und kommt selber zum Abschluss. Arbeitet er zudem weiterhin  taktisch geschickt und intensiv gegen den Ball im Pressing mit, gehört Majer zu den besten Zehnern der Liga.

Sturm: Jae-Sung Lee (Mainz 05)

Er läuft und läuft und läuft. Und hört nicht auf. Lee ist einer der fleißigsten Anläufer der jüngeren Bundesligageschichte. Der Südkoreaner, der bei Mainz entweder als Mittelstürmer oder hängende Spitze zum Einsatz kommt, sprintet den gegnerischen Spielaufbau unermüdlich an – gegen die Bayern spulte er die für einen Stürmer unglaubliche Distanz von 13,55 Kilometer ab. Im neuen Jahr steht lediglich eine Länderspielpause an, sodass die weiten Reisen fürs Nationalteam entfallen. Lee wird noch frischer und spritziger sein, zudem dürfte Mainz wohl kaum so harmlos agieren wie vor dem Trainerwechsel – Lees Qualitäten in der Box sollten also auch wieder stärker zur Geltung kommen.
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Jae-Sung Lee will mit Mainz die Wende schaffen

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Sturm: Derry Scherhant (SC Freiburg)

Hier gilt ein ähnliches Prinizp wie bei Jordy Makengo: Derry Scherhant teilt sich die Spielzeit mit Routinier Vincenzo Grifo. Im Gegensatz zum langjährigen Platzhirsch auf der linken offensiven Außenbahn ist Scherhant ein geradliniger Dribbler, der in hohem Tempo auf den Verteidiger zugeht und dabei einen starken Drang in die Box hat. Bekommt Scherhant im letzten Drittel den Ball, bekommt Trainer Julian Schuster von seinem Jungstar fast immer einen Output: Rückpässe kommen kaum vor, Scherhant schließt ab oder bringt den Ball in die Box. Die Spielzeit 23-Jährigen wird sich sukszessive steigern, seine Scorerwerte ebenso.

Sturm: Conrad Harder (RB Leipzig)

Über weite Strecken der bisherigen Saison war Rômulo Leipzigs klarer Stammstürmer. In Ole Werners 4-3-3 erfüllt er die Rolle des entgegenkommenden Stürmers sehr verlässlich, macht Bälle fest und setzt die Flügeldribbler um Yan Diomande ein. Nach Rômulos  Verletzung nutzte sein Ersatzmann seine Chance: Conrad Harder versuchte erst gar nicht, seinen Konkurrenten zu kopieren, sondern brachte seine eigenen Stärken ein. Der junge Däne hat ein gutes Timing bei Läufen in die Tiefe und konnte so immer wieder die gegnerischen Abwehrspieler stressen. Gerade in Kombination mit Christoph Baumgartners starken Schnittstellenpässen dürfte Harder im Verlauf der Saison noch deutlich wichtiger werden.
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Conrad Harder taut bei RB Leipzig auf

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Quelle: Perform


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