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Bundesliga: Das Trainer-Karussel nimmt Fahrt auf - was wird aus Albert Riera, Kasper Hjulmand, Manuel Baum und Co.?
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Publiziert 12/05/2026 um 13:04 GMT+2 Uhr
Der Fußball-Bundesliga droht nach dem Saisonende ein Trainerbeben. Und obwohl erst am Wochenende die letzten Entscheidungen fallen, laufen bei zahlreichen Klubs schon jetzt die Planungen auf Hochtouren. Einige Trainer müssen sicher gehen, andere wackeln - fast die Hälfte der Liga könnte mit einem neuen Coach in die nächste Spielzeit gehen. Wer fliegt raus? Wer bleibt auch in der nächsten Saison?
Albert Riera steht nach kurzer Zeit bereits wieder vor dem Aus bei Eintracht Frankfurt
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Bei einigen Vereinen zeichnete sich bereits im Laufe der Saison ein Trainerwechsel an. Immer wieder gab es unter anderem Gerüchte bei Bayer Leverkusen um Kasper Hjulmand.
Große Diskussionen gibt es auch bei Eintracht Frankfurt. Die Hessen trennten sich erst im Januar von Dino Toppmöller. Sein Nachfolger Albert Riera steht nun bereits auch wieder vor dem Aus.
Anders sieht die Situation beispielsweise beim FC Augsburg aus. Manuel Baum übernahm den FCA in der Not und formte die Fuggerstädter zu einem Team, das am letzten Spieltag um Europa spielt. Eigentlich wollte er nur bis zum Saisonende bleiben.
Alle Vereine, bei denen die Trainersituation für die nächste Saison noch nicht geklärt ist im Überblick.
Bayer Leverkusen
Die Werkself braucht ein kleines Fußball-Wunder, um doch noch die Champions League zu erreichen. Unabhängig davon gilt das Aus von Kasper Hjulmand als sicher. Der Däne brachte nach dem Chaosstart mit Erik ten Hag zwar Ruhe in den Klub, die Saison verlief jedoch zu wechselhaft, die Entwicklung stockte.
Offiziell ist die Trennung zwar nicht, sicher ist aber: Bei der Trainersuche im Sommer wächst der Druck auf Sportchef Simon Rolfes. Fabian Hürzeler (Brighton and Hove Albion) verlängerte kürzlich. Wer kommt stattdessen? Vielleicht Oliver Glasner? Der Kölner Stadt-Anzeiger brachte dazu den Brasilianer Filipe Luís ins Spiel.
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Kasper Hjulmand droht mit Bayer Leverkusen die Champions League zu verpassen
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Eintracht Frankfurt
Von Sportvorstand Markus Krösche erhielt der in der Dauerkritik stehende Albert Riera jüngst eine Jobgarantie - für das letzte Saisonspiel gegen den VfB Stuttgart. Dass das Missverständnis mit dem 44-Jährigen danach beendet wird, scheint längst beschlossene Sache zu sein.
Auch die Qualifikation für die Conference League würde den Job des heißblütigen Spaniers, der am Main in dreieinhalb Monaten gefühlt mehr Brandherde gelegt als Punkte gesammelt hat, wohl nicht mehr retten. Als Nachfolgekandidaten werden unter anderem Matthias Jaissle, Domenico Tedesco, Kjetil Knutsen und Jacob Neestrup gehandelt.
FC Augsburg
Der "Spiegel" hat Manuel Baum gerade schon mal zum Trainer des Jahres erklärt - und warum auch nicht?! Nach der Trennung von Sandro Wagner (10 Punkte aus 12 Spielen), brachte der 46-Jährige die Mannschaft in die Spur: 33 Punkte aus 21 Spielen, fünftbeste Rückrundenbilanz, als einziger Bundesligist den FC Bayern besiegt, sogar der Einzug in die Conference League ist noch möglich.
Auch die Spieler sind der Meinung: Mit Baum, der den Job nur bis zum Saisonende machen wollte, sollte es weitergehen. Die Gespräche laufen. Als mögliche Nachfolger gehandelt werden derweil Ralf Kettemann (SC Paderborn) und Tonda Eckert (FC Southampton).
1. FC Union Berlin
Mit der Beförderung einer Frau zur ersten Cheftrainerin in der Männer-Bundesliga sorgte Union Berlin in dieser Saison für einen Coup. Dennoch soll Marie-Louise Eta die Mannschaft nur bis zum Saisonende betreuen, ehe sie - wie geplant - das Frauenteam übernimmt.
Nach "kicker"-Informationen sucht der Hauptstadtklub einen Trainer, der fließend Deutsch spricht, junge Spieler gezielt fördert und für einen aktiven, mutigen Spielstil steht. In dieses Profil würde unter anderem Christian Eichner passen, der den Karlsruher SC zum Saisonende verlassen wird. Bereits seit längerer Zeit sollen Gespräche stattfinden.
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Marie-Louise Eta übernimmt bei Union Berlin und ist damit die erste Cheftrainerin der Bundesliga
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Borussia Mönchengladbach
Eugen Polanski sicherte zwar vorzeitig der Klassenverbleib. Dennoch wackelt der 40-Jährige, der bereits nach dem 3. Spieltag mit reichlich Vorschusslorbeeren die Nachfolge von Gerardo Seoane angetreten hatte.
Polanski, zuvor U23-Coach, war als Fanliebling gestartet, doch die Stimmung hat sich aufgrund zahlreicher schwacher Auftritte und der ausgebliebenen Weiterentwicklung gedreht. Sportchef Rouven Schröder kündigte eine Analyse nach dem Saisonende an. Der Ausgang? Völlig offen.
1. FC Köln
Eigentlich wirkte alles klar in Köln: Nach der Entlassung von Lukas Kwasniok wurde René Wagner als Trainer installiert - und Sportchef Thomas Kessler machte kein Geheimnis aus seiner Wertschätzung für den 37-Jährigen, der zuvor nie als Chef gearbeitet hatte. Wagner war wohl Kesslers Plan A auch für die kommende Saison.
Spätestens das 1:3 im letzten Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim bringt nun aber einiges ins Wanken. Zwar hat der Newcomer den Klassenerhalt geschafft (6 Punkte aus 6 Spielen), stabil wirkt das Team aber nicht. "Widerstand gegen Wagner wächst", titelt der "Express" bereits - es wird ein interessanter Sommer in Köln.
VFL Wolfsburg
Der VfL Wolfsburg steckt tief in der Krise - und kämpft ums Überleben in der Bundesliga. Nach Paul Simonis und Daniel Bauer sollte Trainer-Urgestein Dieter Hecking die Wende bringen. Sein Vertrag läuft jedoch nur bis zum Saisonende.
Da zuletzt auch Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen entlassen wurde, ziehen die Wolfsburger Bosse laut "Bild" in Erwägung, Hecking nach der Saison in eine neue Rolle im Verein einzubinden. Für die dann vakante Trainerposition gelten Danny Röhl, Alexander Blessin und Thomas Reis als Wunschkandidaten.
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Dieter Hecking führte den VfL Wolfsburg zu einem Entscheidungsspiel um den Relegationsplatz
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FC St. Pauli
Im Vorjahr schaffte Alexander Blessin mit den Kiezkickern souverän den Klassenerhalt, das brachte dem 52-Jährigen über die Grenzen Hamburgs hinaus viel Anerkennung ein. Schon damals wurde über seine Zukunft und einen Wechsel spekuliert, doch Blessin blieb.
Diesmal wird es aber vermutlich anders laufen - obwohl der gebürtige Stuttgarter auf St. Pauli noch einen Vertrag bis 2027 hat. Selbst im Falle eines Klassenerhalts gilt es längst nicht als gesichert, dass Blessin bleibt. Sein Ruf in der Branche ist gut, besonders Wolfsburg wird ein großes Interesse nachgesagt.
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(SID)
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Flick emotional nach Todesfall und Meistertitel: "Barça wie eine Familie"
Quelle: Perform
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