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Traumtor reicht St. Pauli nicht zum Befreiungsschlag im Abstiegskampf bei Union Berlin - Pereira Lage trifft sehenswert
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Update 05/04/2026 um 20:22 GMT+2 Uhr
Der FC St. Pauli hat am 28. Spieltag der Bundesliga 1:1 (1:0) beim 1. FC Union Berlin gespielt und damit einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpasst. Die sehenswerte Führung durch einen Fernschuss von Mathias Pereira Lage (25.) glich Union-Stürmer Andrej Ilic (52.) per Kopf aus. Die Hamburger bleiben damit auf dem Relegationsrang, aber nun mit vier Punkten Vorsprung auf den VfL Wolfsburg.
Fußball: Mathias Pereira Lage (Nr. 28) trifft in der Bundesliga zum 1:0 für den FC St. Pauli beim 1. FC Union Berlin
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René Wagner ballte die Fäuste, dann verteilte der Interimstrainer des 1. FC Köln innige Umarmungen an seine Spieler.
Zwar verpasste der abstiegsbedrohte FC im ersten Spiel unter dem Nachfolger von Lukas Kwasniok den ersehnten Sieg, beim 2:2 (0:0) beim Europapokalaspiranten Eintracht Frankfurt bewiesen die Kölner nach einem 0:2-Rückstand aber große Moral.
Jakub Kaminski (70.) und Alessio Castro-Montes (83.) sicherten dem FC einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. "Es war ein Auf und Ab. Das 2:2 ist super für uns", sagte Wagner nach dem Spiel bei "DAZN".
Nicht nur beim Coach war die Stimmung gelöst. "Auswärts den Punkt mitzunehmen, ist das, was wir uns als Minimum vorgenommen haben", sagte Torhüter Marvin Schwäbe: "Das spricht für die Mannschaft, dass wir daran glauben, egal wie hoch der Rückstand ist." Torschütze Kaminski richtete ein "Chapeau" an die Mannschaft.
Wertvolles Remis für Köln
Jonathan Burkardt (66.) und Arnaud Kalimuendo (69.) hatten Frankfurt in Führung gebracht, doch der FC kämpfte sich nach dem Doppelschlag zurück. Auch wenn unter Wagner, der kurz vor der Länderspielpause das Traineramt übernommen hatte, im achten Spiel nacheinander kein Sieg heraussprang, besitzt das Remis im Abstiegskampf großen Wert.
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Eintracht Frankfurt vs. 1. FC Köln
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Mit 27 Punkten liegt Köln als Tabellen-15. sechs Zähler vor dem VfL Wolfsburg auf dem ersten direkten Abstiegsplatz. Zwei Punkte sind es zum FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz. Die Eintracht von Cheftrainer Albert Riera liegt weiter auf Tabellenplatz sieben, zwei Punkte vor Verfolger SC Freiburg.
Wagner spürte vor seiner Premiere am Ostersonntag vor allem "Vorfreude", wie er bei "DAZN" sagte: "Die Jungs sind heiß. Viel braucht es nicht mehr von mir, vielleicht einen kleinen Schubser." Er setzte wie angekündigt von Beginn an auf Jungstar Said El Mala.
Götze bei der Eintracht auf der Bank
Nach einer schnellen Doppelchance durch Kaminski und Ragnar Ache in der ersten Minute übernahm die Eintracht, bei der 2014er-Weltmeister Mario Götze nach seiner Vertragsverlängerung unter der Woche zunächst auf der Bank saß, die Kontrolle.
Ansgar Knauff setzte sich nach starkem Zuspiel von Hugo Larsson im Zweikampf durch, schoss aber knapp vorbei (24.). Auch der auffällige Kalimuendo, der nach einem langen Ball von Oscar Höjlund frei durch war, zielte nicht genau genug.
Die Kölner kamen selten zur Entlastung, entfachten wenn dann aber größere Gefahr als die Gastgeber. Abschlüsse wie der Schlenzer von El Mala (26.) blieben dennoch Ausnahmen. Beim zweiten starken Konter des FC versprang Kamiński im letzten Moment der Ball, Zetterer warf sich erneut dazwischen (41.).
Einzelaktion bringt Frankfurt die Führung
Frankfurt tat sich trotz deutlich mehr Spielkontrolle schwer, wirklich gefährlich zu werden. Es musste eine Einzelaktion helfen. Der eingewechselte Farès Chaibi setzte zum Sololauf an und fand in der Mitte Burkardt, der aus kurzer Distanz einschob.
Wenige Minuten später zog Kalimuendo aus dem Hintergrund ab und erhöhte, genau im Gegenzug traf aber auch Kaminski. Castro-Montes belohnte die Gäste für den großen Aufwand.
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(SID)
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1. FC Union Berlin
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FC St. Pauli
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