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TSG Hoffenheim bezwingt auch Union Berlin: Andrej Kramaric schießt Kraichgauer zum fünften Bundesliga-Sieg in Serie
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Update 31/01/2026 um 17:38 GMT+1 Uhr
Kramaric-Doppelpack, Siegesserie fortgesetzt, Nagelsmann-Rekord egalisiert - mit Selbstvertrauen zu den Bayern: Die TSG Hoffenheim hält ihren Kurs Richtung Champions League. Die Kraichgauer gewannen am 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga 3:1 (2:0) gegen Union Berlin und feierten den fünften Dreier in Folge. Am kommenden Spieltag steht für die Hoffenheimer das Topspiel in München auf dem Programm.
Hoffenheim jubelt gegen Union Berlin.
Fotocredit: Imago
TSG-Star Andrej Kramaric traf per Foulelfmeter (42.) und per Kopfball (45.) für die Hoffenheimer, die seit mittlerweile sieben Partien ungeschlagen sind.
Mit nunmehr 134 Bundesliga-Toren zog der Kroate an Giovane Elber vorbei und ist drittbester ausländischer Torschütze - nur Claudio Pizarro (197) und Robert Lewandowski (312) haben mehr Treffer. Ein Eigentor von Diogo Leite (47.) besiegelte die Berliner Pleite. Das Tor von Kapitän Rani Khedira (71.) war zu wenig für Union.
Durch den siebten Heimsieg in Folge stellte die TSG ihre Klub-Bestmarke aus dem Jahr 2017 ein. Damals stand der heutige Bundestrainer Julian Nagelsmann an der Seitenlinie. Union bleibt im Tief. Berlin ist im Jahr 2026 weiter ohne Sieg (drei Unentschieden, zwei Niederlagen).
"Es wird ein extremes Duell-Spiel. Du musst auf diese Duelle brennen", sagte Hoffenheims Trainer Christian Ilzer kurz vor dem Anpfiff bei Sky. Sein Gegenüber Steffen Baumgart forderte von seinen Schützlingen, "nicht in Rückstand" zu geraten: "Dann wollen wir unser Spiel spielen."
Baumann klärt in höchster Not
Vor lediglich 19.341 Zuschauern wurde es bereits in der 7. Minute turbulent. Hoffenheims Nationaltorwart Oliver Baumann leistete sich einen Abspielfehler im eigenen Strafraum. Khedira hatte die Führung auf dem Fuß, Baumann machte seinen Fehler aber mit einer Parade wieder gut.
Die Gastgeber, die ohne den gesperrten Wouter Burger auskommen mussten, kamen nur schwer in die Begegnung. Mitte der ersten Hälfte stand noch keine Torchance für die TSG zu Buche, die Hoffenheimer agierten ideenlos. Kramaric sorgte mit einem Versuch aus der Distanz nur für einen Hauch von Gefahr (28.).
Wenig später brachte Berlins Verteidiger Leopold Querfeld seine Mannschaft mit einem Foul an Fisnik Asllani in die Bredouille. Routinier Kramaric ließ sich die Chance vom Elfmeterpunkt nicht nehmen. Mit der Führung im Rücken trumpfte die TSG auf. Nach Vorarbeit von Bazoumana Touré war Kramaric mit dem Kopf zur Stelle. Es war das achte Saisontor für den 34-Jährigen.
Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs traf Leite nach einer Touré-Hereingabe ins eigene Tor. Im Gefühl des sicheren Erfolgs ließen die Hoffenheimer nach. In der 60. Minute hielt Baumann stark gegen Andras Schäfer, dann sorgte Khedira noch einmal für Spannung.
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Quelle: Perform
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