VfB Stuttgart mit spätem Sieg gegen Eintracht Frankfurt - Premierentreffer von Nikolas Nartey bringt drei Punkte

Der VfB Stuttgart hat zum Hinrundenabschluss gegen Eintracht Frankfurt spät den Sieg gefeiert. Nikolas Nartey schoss die Schwaben in der 86. Minute mit seinem Premierentor zum 3:2 (2:1)-Sieg. Rasmus Kristensen brachte die Eintracht in Führung (5.). Ermedin Demirovic (27.) und Deniz Undav (35.) drehten die Partie. Ayoube Amaimouni-Echghouyab traf bei seinem Bundesliga-Debüt zum 2:2 (80.).

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Quelle: Eurosport

Trainer Sebastian Hoeneß wirkte erleichtert, auch seinen Spielern schien ein Stein vom Herzen gefallen zu sein. Um ein Haar hätte der VfB Stuttgart im Kampf um die Champions League einen weiteren wichtigen Sieg gegen einen direkten Konkurrenten verspielt, dann aber wurde der eingewechselte Nikolas Terkelsen Nartey beim 3:2 (2:1) gegen Eintracht Frankfurt mit seinem späten Treffer zum Retter in höchster Not (87.).
"Sehr wild, ich glaube ich kann alleine zehn Tore schießen, wir hätten ganz entspannt 3:1, 4:1 gewinnen können", sagte der starke Deniz Undav, der zwischenzeitlich das 2:1 für den VfB erzielt hatte (35.), über ein "spektakuläres Spiel" bei "Sky".
Rasmus Kristensen (5.) hatte die Eintracht zuvor in Führung gebracht, Rückkehrer Ermedin Demirovic nach einem schweren Fehler von Torhüter Kauã Santos das 1:1 erzielt (27.).
Weil Undav und seine Mitspieler zahlreiche Großchancen vergaben, drohte dem VfB der Sieg noch zu entgleiten - vor allem, weil Frankfurts "Joker" Ayoube Amaimouni-Echghouyab zwei Minuten nach seiner Einwechslung der Ausgleich gelang (80.). Am Ende aber wurden die Frankfurter wieder Opfer ihrer Abwehrschwäche: "Wir schaffen es nicht, bis zum Schluss konsequent zu verteidigen", klagte Kapitän Robin Koch.

Demirovic trifft bei Startelf-Comeback

Demirovic, der nach einer Fußverletzung schon in Leverkusen zu einem Kurzeinsatz gekommen war, spielte erstmals seit dem 6. Oktober wieder von Beginn an. Bei seinem Treffer fiel ihm der Ball vor die Füße, nachdem der nahezu unbedrängte Kauã Santos eine Flanke von Maximilian Mittelstädt nicht hatte festhalten können.
"Wir müssen die Eins-zu-eins-Duelle gewinnen", hatte Frankfurts Trainer Dino Toppmöller vor dem Spiel gefordert. Das gelang zunächst sehr gut, nach dem Ausgleich aber immer seltener. Stuttgart, zunächst mit Problemen im Spielaufbau, drehte dafür richtig auf: Undav schlug rechts im Strafraum einen Haken, sein Schuss wurde von Ellyes Skhiri ins Tor abgefälscht.

Sorgen bei Frankfurt um Ebnoutalib

Die Eintracht fand offensiv zwischenzeitlich kaum statt, musste bereits ab der 20. Minute aber auch ohne Angreifer Younes Ebnoutalib auskommen: Der Winterzugang verletzte sich nach einer Viertelstunde bei einem (fairen) Zweikampf mit Jeff Chabot allem Anschein nach schwer am rechten Knie.
Die große Chance zum Ausgleich für Frankfurt war der Lattenknaller von Knauff, ansonsten war Stuttgart lange näher dran am dritten Tor als die Eintracht am zweiten: Chabot aber traf nur das Außennetz (44.), Chris Führich (58.) zielte knapp vorbei, ebenso Undav (60.), der außerdem im Eins-zu-eins an Kauã Santos scheiterte (65.). Ein Chancenwucher, der sich am Ende fast gerächt hätte.
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Younes Ebnoutalib musste verletzt ausgewechselt werden

Fotocredit: Getty Images

(SID)
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Quelle: Perform


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