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Werder Bremen holt ein spätes Remis gegen Borussia Mönchengladbach - SVW nun seit zehn Spielen ohne eigenen Sieg
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Update 31/01/2026 um 18:04 GMT+1 Uhr
Immerhin ein Pünktchen, aber auch kein Befreiungsschlag: Trainer Horst Steffen steckt mit Werder Bremen in der Bundesliga weiter in der Krise. Der Traditionsklub kam am Samstag nach einer erneut mauen Vorstellung gegen Borussia Mönchengladbach nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Damit wartet Werder nun schon seit zehn Spielen auf einen Sieg - so lange wie nie seit dem Wiederaufstieg 2022.
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Horst Steffen marschierte nach dem Schlusspfiff erleichtert auf den Platz und klatschte mit seinen Spieler ab - Keke Topp bekam nach seinem späten Traumtor (90.+4) eine besonders herzliche Umarmung.
Immerhin ein Pünktchen rettete der Joker Werder Bremen beim 1:1 (0:0) gegen Borussia Mönchengladbach, ein Befreiungsschlag war es aber nicht. "Besser als kein Punkt", sagte der in der 88. Minute eingewechselte Topp, "positiv ist, dass wir nicht aufgegeben haben."
Die Hanseaten stecken weiter in der Krise, seit zehn Spielen warten sie nun schon auf einen Sieg - so lange wie nie seit dem Wiederaufstieg 2022.
Topp verhinderte mit dem verdienten Ausgleich wenigstens eine Niederlage für seine Mannschaft, die in der hektischen Schlussphase mit dem Mut der Verzweiflung angerannt war. Haris Tabakovic hatte die Gladbacher aus dem Nichts in Führung gebracht (61.).
Bremen vor dem Tor mal wieder harmlos
Besonders in der Offensive präsentierte sich Werder wie so oft in dieser Saison harmlos - trotz einiger guter Chancen in der Schlussphase. "Wir kommen nicht an unser Leistungsmaximum ran", bekannte Topp nach dem Spiel.
Damit nimmt der Druck auf Steffen vor der Auswärtspartie nächste Woche beim SC Freiburg weiter zu, die Partie gegen Gladbach galt sogar schon als eine Art Endspiel für den Coach.
Werder ist seit dem zwölften Spieltag in der Tabelle von Rang neun nun mittlerweile bis zur Abstiegszone abgerutscht - nur noch einen Punkt beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz. Borussias Trainer Eugen Polanski kann mit dem Remis wohl besser leben, auch wenn die Fohlen alles andere als überzeugten.
Tabakovic trifft aus dem Nichts
Die Borussia wollte zunächst nicht so richtig, zog sich zurück und überließ Werder meistens den Ball. Doch die Bremer, bei denen Kapitän Marco Friedl nach seiner Gelbsperre zurückkehrte, wussten damit nicht wirklich etwas anzufangen. Insgesamt hatte die Partie zunächst kaum Höhepunkte zu bieten.
Erst nach der Halbzeit legte Werder allmählich seine Verunsicherung ab und ging etwas ins Risiko, auch die Borussia wurde mit zunehmender Spielzeit ein bisschen mutiger. Beiden Teams fehlte in den spärlichen Offensivaktionen aber meistens die nötige Präzision und Entschlossenheit.
Ein Ballverlust der optisch überlegenen Bremer an der Mittellinie führte schließlich aus dem Nichts zum Treffer der Gladbacher. Werder bemühte sich anschließend verbissen um den Ausgleich, spielte beinahe Powerplay - lief sich aber auch immer wieder fest. Immerhin: Der Last-Minute-Ausgleich gelang noch.
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(SID)
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