Bayer Leverkusen mit Transfer-Doppelschlag am Deadline Day - mit Moussa Diaby und Guela Doué zu frischem Glanz?

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Am Deadline Day tütete Bayer 04 Leverkusen noch die Transfers von Rückkehrer Moussa Diaby und Guela Doué und ist damit der Bundesligaverein mit den höchsten Ausgaben in diesem Sommer. Nach der überraschenden Niederlage gegen bei Aufsteiger Elversberg (2:3) steht die Werkself gegen Union Berlin bereits etwas unter Druck - und hofft auf einen Effekt der neu formierten rechten Seite.

Die Last-Minute-Transfers in der Bundesliga am Deadline Day 2026

Quelle: SID

In der ersten Abschlusstabelle der Saison thront Bayer Leverkusen schon mal auf Platz eins - mit großem Vorsprung vor Bayern München und Borussia Dortmund. Kein Team investierte in diesem Sommer so viel Geld in neue Spieler, durch den Doppelschlag am Deadline Day mit Moussa Diaby und Guela Doué krönte sich die Werkself zum "Einkaufs-Meister" der Bundesliga.
60 Millionen ließen sich die Rheinländer das neue Duo für die rechte Problemseite kosten, insgesamt wurden fast 160 Millionen Euro in Neuzugänge investiert.
Damit die Euphorie über das starke Transferfenster nicht sofort wieder abebbt, muss das neuformierte Team nun allerdings sportlich liefern. Die Blamage zum Auftakt mit dem 2:3 bei Aufsteiger SV Elversberg ließ alle Alarmglocken schrillen.
"Ich will jetzt hier auch nicht blind die ganze Mannschaft vor den Bus werfen", hatte Torhüter Mark Flekken nach dem Spiel gesagt: "Es ist noch eine lange Saison, aber so darf und kann es auf jeden Fall nicht weitergehen."
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Moussa Diaby soll bei Bayer Leverkusen zu alter Stärke finden

Fotocredit: Getty Images

Leverkusen gegen Union schon unter Druck

Der Druck für das Heimspiel gegen Union Berlin am Samstag (15:30 Uhr im Liveticker) ist groß, der erste Saisonsieg soll her. Dafür müssen die eklatanten Schwächen vom Fehlstart schleunigst abgestellt werden, im Saarland fehlte es an Intensität, Zweikampfverhalten und Konzentration im Aufbauspiel.
Vor allem die rechte Seite mit Routinier Lucas Vázquez agierte desolat, sodass Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes im Transfer-Endspurt nochmals gehörig ins Schwitzen kam.
Wenige Stunden vor Schließung des Wechselfensters konnte er Rechtsverteidiger Doué von Racing Straßburg sowie Rückkehrer Diaby für jeweils 30 Millionen Euro verpflichten, schließlich war Bayer dank Transfereinnahmen von fast 120 Millionen Euro (Quelle: Transfermarkt.de) in diesem Sommer finanziell extrem handlungsfähig. Auch wenn Doué am Mittwoch zum Einstieg nur individuell trainieren konnte, sollen die beiden französischsprachigen Flügelspieler zur Soforthilfe werden.

Diaby spricht von Titeln

Leverkusen habe in Diaby "einen großartigen Stürmer zurück in die Bundesliga geholt", betonte Rolfes: "Mit seinem außergewöhnlichen Tempo und seinen Dribblings wird er unserem Angriffsspiel zusätzliche Qualität und noch mehr Möglichkeiten verleihen."
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Guela Doué kam für 30 Millionen von Racing Straßbourg nach Leverkusen

Fotocredit: Getty Images

Der Franzose hatte schon von 2019 bis 2023 erfolgreich am Rhein gespielt, ehe er über Aston Villa zu Al-Ittihad weiterzog. "Saudi-Arabien war eine gute Erfahrung. Ich wollte aber hierher zurück", sagte der 27-Jährige.
Er wolle Verantwortung übernehmen und habe Großes vor. "Wir haben gute Spieler, eine gute Mannschaft, einen guten Trainer und wir können in dieser Saison um Titel kämpfen", betonte Diaby. Dies gilt es nach dem schwachen Auftakt zu beweisen. Das Team müsse aus der Elversberg-Blamage "lernen", so Coach Carles Martínez, "und es sehr, sehr, sehr viel besser machen".
(SID)
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Fernández gibt zu: Maresca war wichtig für meinen Wechsel

Quelle: Perform


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