Bundesliga: Deadline-Day steht vor der Tür - BVB sucht Konstantelias-Ersatz, Leverkusen plant den Doppelschlag

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Am Dienstag schließt das Transferfenster in der Bundesliga. Während einige Vereine wie der FC Bayern schon den Kader zusammen hat, haben manche Bundesligisten noch großen Bedarf auf dem Transfermarkt. Dafür sorgt im Fall von Borussia Dortmund vor allem die Verletzung von Giannis Konstantelias. Aber auch viele weitere Vereine aus Deutschland müssen noch zuschlagen, bevor sich das Fenster schließt.

Freund zu Abgängen am Deadline-Day: "Kann noch was passieren"

Quelle: Perform

Die Bayern schauen ganz entspannt zu, wenn in der Bundesliga mal wieder die große Hektik ausbricht. Der Meister hat seine Hausaufgaben auf dem Transfermarkt längst gemacht, während die Konkurrenz kurz vor dem Deadline Day am Dienstag eilig nacharbeiten muss.
Vielerorts gibt es noch größere Baustellen, der erste Spieltag hat die Probleme teilweise gnadenlos offengelegt. Doch oftmals sind die Mittel sehr begrenzt.
"Du kannst auch nicht mit einem Zehner in der Tasche zu Aldi gehen und 20 ausgeben", sagte Werder Bremens Sportchef Clemens Fritz. Die Hanseaten brauchen dringend einen Ersatz für den langzeitverletzten Schlüsselspieler Jens Stage, das wurde beim bitteren 1:4 zum Auftakt gegen Freiburg mehr als deutlich.
Doch wie bei vielen anderen Vereinen sind auf der Zielgeraden kreative Lösungen nötig, am Montag wurde der zentrale Mittelfeldspieler Youri Regeer von Ajax Amsterdam ausgeliehen. Ein Akteur, den Werder laut Peter Niemeyer, Leiter Profifußball, "schon länger beobachtet" hatte.

BVB sucht Konstantelias-Ersatz

Während die Bayern nur noch Ladenhüter Sacha Boey sowie Talent Arijon Ibrahimovic (wohl nach Augsburg) abgeben möchten, geriet Herausforderer Borussia Dortmund durch den Kreuzbandriss von Neuzugang Giannis Konstantelias kurzfristig in eine Notlage.
Es soll Ersatz her. "Wir haben einige Eisen im Feuer und jetzt muss man gucken, welches am besten geschmiedet werden kann", sagte Trainer Niko Kovac am Montag. Die Spur zum derzeit vereinslosen einstigen Fanliebling Jadon Sancho scheint kalt.
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BVB-Neuzugang Giannis Konstantelias zieht sich bei Bundesliga-Debüt Kreuzbandriss zu

Fotocredit: Imago

Leverkusen plant Doppelkauf

Nach der überraschenden Auftaktpleite in Elversberg (2:3) wird vor allem Bayer Leverkusen nochmal richtig investieren. Flügelflitzer Moussa Diaby befindet sich seit einigen Tagen im Rheinland, dazu soll mit Guela Doué ein neuer Rechtsverteidiger im Anflug sein.
Der Bruder von Paris-Star Desiré Doué kommt laut Medien für eine fixe Ablöse von 30 Millionen Euro von Racing Straßburg. Der zuletzt mit seiner Reservistenrolle unzufriedene Robert Andrich wird wohl bleiben.
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Moussa Diaby steht vor einer Rückkehr zu Bayer Leverkusen

Fotocredit: Getty Images

Frankfurt und Leipzig müssen Lücken füllen

Richtig stressig wird der Endspurt für den in die Kritik geratenen Frankfurter Sportvorstand Markus Krösche. Noch am Montag dürfte Wunschverteidiger Lilian Brassier unterschreiben, auch ein Stürmer könnte noch kommen.
Laut "Bild" führt eine heiße Spur zu Arnaud Kalimuendo, der erneut per Leihe mit Kaufoption oder -pflicht von Nottingham Forest losgeeist werden soll. Ob dies Krösches Job retten oder sein angeblich angespanntes Verhältnis zu Trainer Adi Hütter verbessern würde, scheint offen. Ein Transfer von Ritsu Doan nach Saudi-Arabien zerschlug sich.
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Eintracht Frankfurt soll an einer Rückkehr von Arnaud Kalimuendo arbeiten

Fotocredit: Getty Images

Auch in Leipzig bahnt sich dank der Millionen durch den Abgang von Yan Diomande zu Real Madrid ein intensives Transferfinale an. Chelseas Marc Guiu und Roms Neil El Aynaoui sollen noch kommen, Conrad Harder könnte gehen.

HSV kriegt Vieira wohl doch

Für den Hamburger SV dürfte sich der lange Kampf um Wunschspieler Fabio Vieira vom FC Arsenal doch noch auszahlen, dazu ging Kölns Leihplan mit Tottenham-Talent Mikey Moore (19) kurz vor Fristende noch auf.
Bereits vor Schließung des Transferfensters ist klar, dass die Premier League finanziell wieder in anderen Sphären unterwegs war als die deutsche Eliteliga. Über 3,3 Milliarden Euro investierten die englischen Erstligisten bislang in neue Spieler.
Die Bundesliga wird angesichts der bisherigen Ausgaben von knapp 700 Millionen Euro die Milliarden-Marke erneut nicht knacken - daran dürfte auch ein furioser Endspurt nichts mehr ändern.
(SID)
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Quelle: Perform


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