FC Bayern München: Arijon Ibrahimovic nun doch Wechselkandidat - Boey bereits bei offiziellen Terminen außen vor
Von Alex Frieling
Publiziert 27/08/2026 um 15:35 GMT+2 Uhr
Beim FC Bayern könnte sich kurz vor dem Ende der Transferperiode noch einiges auf der Abgangsseite bewegen. Neben Bryan Zaragoza und Sacha Boey steht nun auch bei Arijon Ibrahimovic ein Abschied aus München im Raum. Sportvorstand Max Eberl bestätigte am Donnerstag, dass der Rekordmeister bei einem passenden Angebot nun doch offen für einen Wechsel des 20-Jährigen ist.
Eberl äußert sich zu Transfer-Hickhack um Boey und Co.
Quelle: Perform
Eigentlich war Ibrahimovic für die neue Saison als erste Alternative zu Luis Díaz auf der linken Außenbahn eingeplant. Erst im Juli verlängerte der Offensivspieler seinen Vertrag an der Säbener Straße bis 2028. Während des Kurz-Trainingslagers am Tegernsee kündigte er zudem an, sich "beim größten Klub der Welt" durchsetzen zu wollen.
Nun könnte es dennoch zu einer erneuten Leihe kommen. Laut "Sky" haben sich in den vergangenen Tagen mehrere Klubs nach Ibrahimovic erkundigt.
Demnach zeigen unter anderem die Bundesligisten Union Berlin und Werder Bremen sowie Atalanta Bergamo aus der Serie A Interesse. Die Italiener sollen sogar zu einer festen Verpflichtung bereit sein.
Sowohl die Bayern als auch die Spielerseite beschäftigen sich dem Bericht zufolge mit den Anfragen. Hintergrund ist vor allem die Aussicht auf Spielzeit: Unter Trainer Vincent Kompany droht Ibrahimovic lediglich die Rolle als Rotationsspieler.
Ibrahimovic-Wechsel? Eberl: "Sind offen"
Eberl bestätigte die Überlegungen auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Auftakt gegen den VfB Stuttgart. "Arijon hat in Heidenheim wirklich eine sehr, sehr gute Saison gespielt. Das hat uns von der Intensität und dem, wie er sich dort weiterentwickelt hat, gut gefallen", erklärte der Bayern-Boss.
Ibrahimovic habe anschließend die Vorbereitung in München absolviert und "sehr viel Spielzeit" bekommen.
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Arijon Ibrahimovic gilt nun doch als Abgangskandidat
Fotocredit: Getty Images
Dennoch könnte sich die Situation nun ändern. "Jetzt merkt man, dass es für ihn doch schwerer werden könnte und daher sind wir offen, wenn etwas da ist, das spruchreif ist und für beide Parteien interessant ist", sagte Eberl.
Ibrahimovic ist jedoch nicht der einzige Bayern-Profi, dessen Zukunft unmittelbar vor dem Ende des Transferfensters offen ist. Auch Sacha Boey bleibt ein Verkaufskandidat.
Boey bei Marketingevents bereits außen vor
Auffällig war zuletzt bereits, dass der französische Rechtsverteidiger beim traditionellen Lederhosen-Shooting für Bayern-Sponsor Paulaner auf dem Mannschaftsfoto fehlte.
Eberl bestätigte am Donnerstag erneut, dass ein Abgang des 25-Jährigen weiterhin geplant ist. Damit könnten die Münchner ihre Defensive auf den letzten Metern der Transferperiode noch einmal verkleinern und Einnahmen generieren.
Deutlich konkreter ist die Situation bei Bryan Zaragoza. Der Spanier soll den FC Bayern nach einer für ihn unbefriedigenden Zeit in München verlassen. Nachdem der Rekordmeister bereits den gesamten Sommer nach einer Lösung gesucht hatte, steht Zaragoza nun vor einem Wechsel zu Espanyol Barcelona.
Bei den Transfermodalitäten gibt es allerdings eine Besonderheit. Zunächst war von einer Leihe mit anschließender Kaufpflicht in Höhe von acht Millionen Euro berichtet worden. Laut Transferexperte Fabrizio Romano handelt es sich stattdessen zunächst um eine Leihe mit Kaufoption. Diese soll allerdings unter bestimmten Voraussetzungen – etwa beim Erreichen einer festgelegten Zahl an Einsätzen – zu einer Kaufpflicht werden.
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Quelle: Perform
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