Giannis Konstantelias steht vor Wechsel zu Borussia Dortmund - Fans von PAOK Saloniki protestieren auf bizarre Art

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Giannis Konstantelias steht kurz vor einem Wechsel zu Borussia Dortmund. Der 23-Jährige von PAOK Saloniki ist sich übereinstimmenden Medienberichten zufolge bereits mit dem BVB einig, die Vereine verhandeln derzeit über eine Ablösesumme rund um 30 Millionen Euro. Die Fans seines aktuellen Klubs könnten den BVB-Bossen aber noch einen Strich durch die Rechnung machen – der VfB Stuttgart kennt das.

Giannis Konstantelias ist sich mit Borussia Dortmund einig

Fotocredit: Getty Images

Konstantelias ist am Sonntag bereits in Dortmund gelandet. Im Normalfall dürfte der Wechsel in den kommenden Tagen über die Bühne gehen.
Die Fans des griechischen Topklubs sorgen aber dafür, dass dieser vermeintliche Normalfall alles andere als selbstverständlich ist.
Die einflussreiche Ultra-Gruppierung "Gate 4" übt öffentlich Druck auf die PAOK-Verantwortlichen aus und protestierte am Sonntag am Stadion.
Der Spieler wurde sogar, das berichten die "Ruhr Nachrichten", persönlich zur Rede gestellt.

Fans erzwingen Telefonat mit Konstantelias

Bizarr: Nach seiner Ankunft in Dortmund sei dem 23-Jährigen ein Handy vor das Gesicht gehalten worden, auf dem per Videotelefonat Fans zugeschaltet worden seien, die Konstantelias erneut ins Gewissen redeten. Über eine Minute musste sich der Grieche angesichts des nahenden Abschieds von seinem Jugendklub rechtfertigen. Erst danach konnte er zum Medizincheck.
In einer öffentlichen Stellungnahme erklärte die einflussreiche Gruppierung derweil, warum ein Wechsel ihres Offensivmotors nicht infrage komme.
"Die Fahne von PAOK wird für immer am Mast wehen. Trotz aller Besserwisser und Pessimisten hat das PAOK-Volk nur eine Forderung: Giannis Konstantelias, der größte Fußballer, der nach Giorgos Koudas das Trikot unseres Vereins getragen hat, soll weiterhin das Trikot mit dem Doppelkopf auf der Brust tragen", schrieben die Ultras in den sozialen Medien.

Ultras verhinderten VfB-Wechsel

Das Vorgehen ist indes nicht neu. Im vergangenen Sommer stand Konstantelias vor einem Wechsel zum VfB Stuttgart. Alle Parteien waren sich einig – bis die Ultras ihren Einfluss geltend machten.
Die Verantwortlichen des vierfachen griechischen Meisters zogen sich daraufhin aus den Verhandlungen zurück, Konstantelias verlängerte seinen Vertrag bis 2029.
Nun das gleiche Spiel nochmal. Dennoch: BVB-Sportdirektor Ole Book und Co. sind nach Informationen der "Bild" guter Dinge, dass der Transfer zeitnah über die Bühne geht.

BVB: Konstantelias wichtiger Transfer-Baustein

Konstantelias ist schließlich ein wichtiger Baustein des Alternativplans, den die BVB-Bosse nach dem gescheiterten Transfer von Said El Mala umgehend angingen. "Natürlich werden ein paar Gelder frei, und die wollen wir sportlich und wirtschaftlich gut einsetzen", sagte Geschäftsführer Lars Ricken. Auch Sportdirektor Book versicherte am Wochenende: "Wir haben einige Spieler im Kopf, die uns noch verstärken können."
Rund 20 Millionen Euro sollen Medienberichten zufolge an die PSV Eindhoven für den niederländischen Mittelfeldmann Joey Veerman fließen. Dazu ist Außenverteidiger Héctor Fort vom FC Barcelona im Gespräch. Knapp 30 Millionen Euro zahlt der Vizemeister wohl für Konstantelias, der einen Vierjahresvertrag bei den Schwarz-Gelben erhalten soll - sofern die Griechen im Poker keine spektakuläre Wende mehr vollziehen.
Am Sonntagabend reiste der flexible Offensivdribbler in einem Privatjet zwar erst einmal zurück in die Heimat. Grund zur Sorge bestand dadurch aber nicht. Hintergrund waren offenbar familiäre Gründe, da vor wenigen Tagen sein zweites Kind zur Welt gekommen ist.
(mit SID)
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Quelle: Perform


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