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Hamburger SV muss zweite Niederlage im zweiten Spiel hinnehmen - Sheraldo Becker und Phillip Tietz führen Mainz zum Sieg
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Update 06/09/2026 um 21:20 GMT+2 Uhr
Der Hamburger SV musste am zweiten Spieltag die zweite Niederlage hinnehmen. Der HSV verlor nach der Auftaktniederlage in Dortmund mit 0:5 (0:2) im Volkspark gegen den 1. FSV Mainz 05. Sheraldo Becker brachte die 05er in Führung (19.), Phillipp Mwene (41.) erhöhte. Phillip Tietz machte mit einem Doppelpack (48./83.) den Deckel drauf. Ransford Königsdörffer setzte den Schlusspunkt (90.+1).
Polzin: "Kein Gegner hat Probleme gegen uns"
Quelle: Perform
Viele frustrierte HSV-Fans verließen das Stadion schon weit vor dem Abpfiff, als das Debakel schließlich perfekt war, gab es ein Pfeifkonzert: Der Hamburger SV hat den Start in die Bundesliga völlig verpatzt und gerät damit schon früh in der Saison unter Druck.
Nach einer desolaten Vorstellung ging die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin zu Hause gegen den FSV Mainz 05 mit 0:5 (0:2) unter - zumindest die Ultras spendeten aufmunternden Applaus.
Doch nach den Treffern von Sheraldo Becker (19.), Phillipp Mwene (41.), Doppelpacker Phillip Tietz (48., 83.) und Ex-HSV-Profi Ransford Königsdörffer (90.+1) müssen sich die Hamburger schon nach dem 2. Spieltag hinterfragen, die krachende zweite Pleite im zweiten Spiel hinterließ heftige Spuren.
"Es ist natürlich alles andere als das, was wir uns vorgestellt haben", sagte Torhüter Daniel Heuer Fernandes bei "DAZN": "Das ist ein Brett. Und das müssen wir verarbeiten."
HSV mit hohen Erwartungen nach Transfersommer
Nach der 0:2-Auftaktniederlage bei Borussia Dortmund dürfte es rund um den Klub nun schon unruhiger werden.
Schließlich sind die Erwartungen an der Elbe nach dem ambitionierten Transfersommer mit Ausgaben von rund 30 Millionen Euro für Spielmacher Fabio Vieira, Rechtsverteidiger Zakaria El Ouahdi, Stürmer Terem Moffi und Co. gestiegen - zu Hause wollte der HSV eigentlich die ersten Punkte einfahren und ein Zeichen setzen. Doch stattdessen erlebten die 57.000 Zuschauer einen Nachmittag zum Vergessen.
Mainz zeigte einmal mehr seine enorme Auswärtsstärke unter Trainer Urs Fischer, der erste Sieg der Saison nach dem 0:0 zum Auftakt gegen Paderborn war mehr als verdient.
Ohne den zunächst auf der Bank sitzenden Königstransfer Vieira fand der HSV offensiv zunächst eigentlich nicht statt. Mainz wirkte eingespielter, strukturierter und hatte die besseren Ideen.
Mainz verdient sich Führung früh
Folgerichtig kamen die "Nullfünfer" durch Nadiem Amiri (14.) zu der ersten richtig guten Chance der Partie, fünf Minuten später schlugen sie dann zu - Becker behielt nach einem Konter die Nerven und schob lässig ein.
Dem HSV fiel auf der anderen Seite lange doch verblüffend wenig ein, um zu eigenen Möglichkeiten zu kommen, die Bemühungen blieben immer wieder im Mainzer Abwehr-Dickicht hängen. Und die Standards? Auch eher ungefährlich. Und weil die Hausherren defensiv weiter anfällig blieben, konnte Mwene noch vor der Pause erhöhen.
Zur zweiten Halbzeit brachte Polzin dann drei Neue um Vieira, das Stadion hoffte auf eine Aufholjagd - aber nur kurz. Denn stattdessen machte Tietz nach erneuter Vorarbeit des starken Becker alles klar.
Immerhin: Der HSV gab sich nicht auf. Die Mannschaft versuchte noch einmal irgendwie zurückzukommen, doch gegen die abgezockten Mainzer gelang am Sonntag so gut wie nichts.
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(SID)
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Quelle: Perform
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