RB Leipzig: Keine Einigung mit Real Madrid wegen Yan Diomande - Marcel Schäfer stichelt gegen "Transferexperten"

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Der Wechselpoker um Yan Diomande ist offen, entgegen anderslautender Berichte gibt es nach Angaben von RB Leipzig noch keine Einigung mit Real Madrid. "Klar ist, dass der eine oder andere sogenannte Transferexperte vor einigen Tagen vermeldet hat, dass der Deal durch ist oder 'Here We Go' - das ist einfach nicht so", stichelte Geschäftsführer Marcel Schäfer gegen die Urheber derlei Meldungen.

Yan Diomande wird mit einem Wechsel zu Real Madrid in Verbindung gebracht

Fotocredit: Getty Images

Zwar habe der 19-jährige Offensivspieler den Wunsch hinterlegt, zu den Königlichen wechseln zu wollen, in den Verhandlungen sei jedoch noch keine Entscheidung gefallen.
Leipzig hält in den Gesprächen an seinen finanziellen Vorstellungen fest. Nach Informationen von "Sky Sport" fordert der Bundesligist eine garantierte Ablösesumme von 120 Millionen Euro, hinzu sollen erfolgsabhängige Bonuszahlungen kommen.
Unabhängig von den laufenden Verhandlungen plant RB vorerst weiter mit dem Ivorer. Schäfer erklärte, Diomande befinde sich nach einem zwischenzeitlichen Infekt auf dem Weg der Besserung und solle nach seiner Genesung ins Trainingslager nach Österreich nachreisen. Zudem betonte er, dass der Angreifer weiterhin bis 2030 an Leipzig gebunden ist.
"Wir haben klar betont, dass wir einen Spieler nicht nach einem Jahr abgeben möchte. Die klare Intention und das Bestreben ist da, den Kader für einen gewissen Zeitraum zusammenzuhalten", so der 42-Jährige.

Diomande: Leipzig will auf Wünsche eingehen

Trotzdem wolle sich Leipzig nicht komplett über die Wünsche des eigenen Spielers hinwegsetzen. Die Balance ist wichtig.
"Man muss immer gewisse Entwicklungen berücksichtigen. Hinterlegt ein Spieler einen Wechselwunsch? Wie steht der Spieler zur neuen Saison? Das heißt nicht, dass der Spieler entscheidet. Aber es ist wichtig zu wissen, wie er denkt und tickt", unterstrich er.
Diomande war erst vor einem Jahr für rund 20 Millionen Euro von CD Leganés nach Leipzig gewechselt und entwickelte sich auf Anhieb zu einem der auffälligsten Offensivspieler der Bundesliga. In seiner ersten Saison erzielte er 13 Treffer in 36 Pflichtspielen und bereitete zehn weitere vor.
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Quelle: Perform


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