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Bundesliga: RB Leipzig schießt den Hamburger SV ab - HSV nach nächster 0:5-Packung als Tabellenschlusslicht
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Update 13/09/2026 um 17:48 GMT+2 Uhr
Der Hamburger SV hat auch das dritte Spiel in dieser Saison verloren. Der HSV kam beim 0:5 (0:2) bei RB Leipzig erneut unter die Räder. Nach den Niederlagen gegen Borussia Dortmund (0:2) und gegen den 1. FSV Mainz 05 (0:5) stehen die Hanseaten auf dem letzten Platz. Tidiam Gomis (17.), Antonio Nusa (28.), Willi Orban (71.), Christopher Nkunku (74.), Romulo (77.) trafen für die Roten Bullen.
Christopher Nkunku und RB Leipzig schießen den HSV ab
Fotocredit: Getty Images
Ausgepumpt und völlig niedergeschlagen schleppten sich die schon wieder vorgeführten Stars des Hamburger SV vor ihre Fankurve - dort gab es keine Pfiffe, sondern aufmunternde Gesänge. Es hilft ja nichts: Irgendwie muss der HSV sich nach zwei derben Klatschen in einer Woche wieder fangen und endlich die ersten Saisonpunkte sammeln.
Der schlechteste HSV-Start der Bundesliga-Geschichte ist für Trainer Merlin Polzin und seine Mannschaft nach dem 0:5 (0:2) bei RB Leipzig perfekt. Drei Spiele, null Punkte, 0:12 Tore - die Bilanz ist verheerend, dabei steht Polzin anscheinend unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung. Das Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Samstag wird vor der längeren Länderspielpause enorm wichtig.
"Das nackte Ergebnis ist heute ernüchternd", sagte der Hamburger Profifußball-Direktor Claus Costa, er verwies aber bei DAZN auch darauf, dass "die Art und Weise" nicht mit dem Heimspiel gegen Mainz (ebenfalls 0:5) zu vergleichen war.
Dennoch: "Drei Gegentore in sechs Minuten - das darf natürlich nicht passieren." Costa prangerte die vielen individuellen Fehler an und forderte gegen Köln "ein anderes Gesicht". Von "Aktionismus" halte er nichts.
Demichelis atmet auf
Polzins Trainerkollege Martin Demichelis hingegen atmete auf. Tidiam Gomis (17.) und Antonio Nusa (28.) befreiten die Leipziger schon in der ersten Halbzeit nach zuletzt zwei bitteren Niederlagen in Bremen und Como. Willi Orban (72.), Christopher Nkunku (74.) und Romulo (77.) bauten das Ergebnis zum Kantersieg aus. "Fußball ist verrückt", sagte Nusa. "Wir hatten viel Druck und haben gezeigt, dass wir noch da sind."
Der HSV startete ordentlich ins Spiel und störte Leipzig früh im Aufbau. In der 12. Minute setzten die Hamburger RB so unter Druck, dass Torhüter Maarten Vandevoordt bei der Spieleröffnung einen eigenen Mitspieler traf und der frühere Leipziger Yussuf Poulsen in seinem 250. Bundesliga-Spiel beinahe zum Abschluss kam.
Und doch waren es die Gastgeber, die zuerst jubelten. Brajan Gruda spielte einen haargenauen Steckpass auf Ezechiel Banzuzi, der wiederum blitzschnell auf Gomis querlegte. Nach einem Pass von HSV-Torhüter Heuer Fernandes verlor Shafiq Nandja dann den Ball im Aufbauspiel an Nusa, der eiskalt verwandelte.
Ouédraogo verletzt ausgewechselt
Schon in der 35. Minute musste Assan Ouédraogo das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen. Der Nationalspieler, der auch bei der anstehenden Nominierung am Donnerstag ein Kandidat gewesen sein dürfte, muss somit nach seiner Schulterverletzung den nächsten Rückschlag verkraften.
Der erste Abschluss der zweiten Hälfte gehörte dem HSV. David Möller Wolfe setzte sich auf der linken Außenbahn durch und flankte auf Terem Moffi, doch Vandevoordt parierte. Die Hamburger waren nun deutlich besser im Spiel, belohnten sich für ihre Druckphase aber nicht.
Besonders Moffi, der für Poulsen reingekommen war, belebte das Spiel. Ein Treffer war jedoch auch ihm nicht vergönnt. Stattdessen machten die Leipziger den Deckel drauf: Orban traf nach einem Freistoß von Nusa, nur zwei Minuten später tat dies auch Rückkehrer Nkunku - 1205 Tage nach seinem letzten RB-Tor. Dann wurde es richtig bitter: Auch der kurz zuvor eingewechselte Romulo kam noch zu seinem Treffer.
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(SID)
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Quelle: Perform
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