VfB Stuttgart soll vor der Verpflichtung von Leo Sauer von Feyenoord Rotterdam stehen - Deutschland-Schreck im Visier
VonJan Zesewitz
Update 28/07/2026 um 12:21 GMT+2 Uhr
Um den VfB Stuttgart war es in Sachen Transfers im Sommer bislang ruhig. Das soll sich nun ändern. Die Schwaben stehen übereinstimmenden Medienberichten zufolge vor der Verpflichtung von Leo Sauer von Feyenoord Rotterdam. Der slowakische Nationalspieler ist den Fans der DFB-Elf aus der WM-Qualifikation in schlechter Erinnerung. Weitere Neuzugänge beim VfB sind in Planung.
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Quelle: Perform
Im Werben um Sauer hat der VfB laut Informationen von "Bild", "Sky" und dem niederländischen "Voetbal International" auch die TSG Hoffenheim ausgestochen.
Für den 20-jährigen Flügelspieler soll Stuttgart 12,5 Millionen Euro Basisablöse an Rotterdam zahlen, "ESPN" berichtet von weiteren möglichen Bonuszahlungen. Lediglich der Medizincheck bei den Schwaben stehe noch aus.
Sauer überzeugte beim 2:0 in Bratislava zum Auftakt der WM-Qualifikation gegen Deutschland. Auf der linken Seite stellte er Debüt-Nationalspieler Nnamdi Collins vor große Probleme, er wurde von Julian Nagelsmann zur Halbzeit ausgewechselt und seither nicht mehr nominiert. Auf eine Torbeteiligung kam er in diesem Spiel nicht, darauf wartet er in elf Länderspielen bisher noch.
In der Eredivisie kam er für Feyenoord auf 20 Einsätze, drei Tore und zwei Vorlagen. Eine Muskelverletzung bremste ihn in der Rückrunde aus. Neben Sauer soll auch Dzenan Pejcinovic laut "Bild" von Absteiger VfL Wolfsburg nach Stuttgart wechseln.
Eurosport-Einschätzung: Sauer ist jung und konnte sich bis zu seinen Verletzungen bei einem Topteam in der niederländischen Liga durchsetzen. Beim VfB dürfte er nun die Chance auf dem nächsthöheren Level erhalten. Auf seiner Position muss er um Einsatzzeit mit Chris Führich und Jamie Leweling kämpfen. Angesichts der Konkurrenz von Hoffenheim und - Berichten zufolge - Benfica Lissabon dürfte Stuttgart hier ein Transfercoup mit Blick auf die Zukunft gelingen.
Transfer-Wahrscheinlichkeit: 80 Prozent
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