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Werder Bremen schlägt RB Leipzig überraschend - Rückkehrer Niclas Füllkrug und Eren Dinkci treffen für den SVW
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Update 05/09/2026 um 21:41 GMT+2 Uhr
Der SV Werder Bremen hat am 2. Spieltag der neuen Bundesliga-Saison den ersten Sieg eingefahren. Nach der enttäuschenden 1:4-Niederlage gegen den SC Freiburg gewannen die Bremer überraschend mit 3:1 (1:0) gegen RB Leipzig. Die Rückkehrer Eren Dinkci (4.) und Niclas Füllkrug (68.) sowie Marco Grüll (80.) trafen für Werder, Ridle Baku (90.+6) betrieb für RB nur noch Ergebniskosmetik.
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Quelle: Perform
Niclas Füllkrug strahlte, nachdem der Schlusspfiff ertönt war. Der Stürmerstar klatschte mit seinen Kollegen von Werder Bremen ab und winkte dann fröhlich Richtung Tribüne. 3:1 (1:0) gegen RB Leipzig, dazu eine furiose Vorstellung - wer hatte das den Grün-Weißen schon zugetraut? Und so herrschte im Weserstadion pure Erleichterung nach dem ersten Sieg im zweiten Saisonspiel. Auch dank Rückkehrer Füllkrug gelang Werder mit dem überraschenden Sieg gegen Leipzig eine starke Antwort auf den ernüchternden Fehlstart in die Bundesliga.
Der 33-Jährige ließ die Werder-Fans am Samstag zu Hause in der 68. Minute jubeln, zudem waren Eren Dinkci (4.) und Marco Grüll (80.) für Bremen erfolgreich. Für die Sachsen war das Ehrentor von Ridle Baku (90.+5) viel zu wenig, so setzte es vor dem Start in die Champions League nächste Woche einen Dämpfer.
"Es hat unheimlich viel Spaß gemacht heute. Das war so ein bisschen die Reaktion, die wir brauchten, so wie es sich gehört", sagte Füllkrug bei "Sky": "Wir haben wahnsinnig viel Intensität auf den Platz gebracht, es war ein guter Gegner auf der anderen Seite, aber wir haben ihnen heute wenig Chancen gegeben, das Spiel zu gewinnen. Darauf können wir aufbauen."
Und Leipzigs David Raum meinte: "Bremen war eiskalt, war griffig, sie haben ihre Chancen genutzt. Wir haben uns keine guten Chancen rausgespielt, Richtung Tor hat uns auch hier und da ein bisschen die Idee gefehlt. Und dann ist es hier schwer, weil sie halt auch einfach fleißig verteidigen mit ihren Fans im Rücken."
Bremen zeigt Reaktion auf Freiburg
Nach dem ernüchternden Auftakt in Freiburg in der Vorwoche (1:4) dürfte sich die Stimmung in Bremen nun deutlich aufhellen, schließlich präsentierte sich das Team von Daniel Thioune plötzlich bissig, aggressiv und clever. Leipzig hingegen enttäuschte seine mitgereisten Fans, der Mannschaft von Neu-Trainer Martin Demichelis fehlte es fünf Tage vor dem Beginn der Königsklasse bei Como 1907 vor allem an der gewohnten Spritzigkeit und an Ideen - so wurde es nichts mit dem zweiten Sieg im zweiten Bundesliga-Spiel.
"Alle sind bereit und haben Bock", hatte Thioune vor der Partie gesagt - und Werder legte dann vor 39.700 Zuschauern tatsächlich furios los. Nach einer schönen Kombination schob Dinkci kurz nach Anpfiff aus wenigen Metern direkt ein. Danach übernahm Leipzig allmählich die Kontrolle und drängte Werder in die Defensive, doch die Gäste taten sich zunächst schwer, sich gute Möglichkeiten herauszuspielen. Ein vermeintlicher Foulelfmeter wurde nach einem Videobeweis einkassiert, den Versuch von Christopher Nkunku, der nach seiner Rückkehr erstmals in der Startelf stand, parierte Werder-Keeper Karl Hein stark (29.).
Leipzig kam nur selten zur Entfaltung
Auch angesichts der verletzungsbedingten Ausfälle von unter anderem Jens Stage, Felix Agu oder Justin Njinmah zeigte Werder keine fußballerische Feinkost, aber die Hausherren warfen sich in jeden Zweikampf - und versteckten sich keinesfalls. Leipzig schien von der Bremer Robustheit durchaus beeindruckt zu sein, die spielerische Klasse blitzte nur punktuell auf, ebenso die Schnelligkeit von Antonio Nusa oder Nkunku.
Gerade in der Phase, als Leipzig wieder den Druck erhöhte, war plötzlich Füllkrug zur Stelle - der Fanliebling setzte einen Kopfball nach einer Ecke mit all seiner Erfahrung zu seinem ersten Werder-Treffer nach seiner Rückkehr ins rechte Eck. In der Schlussphase warf Leipzig noch einmal alles nach vorne, doch Werder brachte den Vorsprung mit Leidenschaft und Disziplin ins Ziel.
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(SID)
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