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Cacau rät Mesut Özil nach "Eigentor" zu öffentlicher Äußerung
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Publiziert 10/07/2018 um 16:43 GMT+2 Uhr
Der DFB-Integrationsbeauftragte Cacau hat Weltmeister Mesut Özil zu einer öffentlichen Äußerung in der Causa Erdogan geraten. "Ich bleibe bei meiner Aussage, dass es ein Fehler und ein Eigentor war und dass man sich möglichst auch dazu äußern sollte, um das Thema zu beenden", sagte der ehemalige deutsche Nationalspieler dem "SID" am Dienstag in Moskau.
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Letztlich müsse jeder Spieler eine solche Entscheidung aber alleine treffen.
Gleichzeitig erklärte Cacau, er sei von der Intensität der Diskussion überrascht. Der gebürtige Brasilianer ergänzte:
Das Treffen von Özil und Ilkay Gündogan in London mit Türkeis Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan hatte eine starke Belastung in der WM-Vorbereitung dargestellt. Gündogan hatte sich anders als Özil anschließend der Kritik gestellt.
Cacau sieht gelungene Integrationsarbeit im Amateurfußball
Er hoffe dennoch, dass die gelungene Integrationsarbeit im deutschen Amateurfußball nicht unter der Diskussion leide, so Cacau weiter. "Der Fußball steht nach wie vor sehr stark für Integration. Er ist sehr stark für die Menschen, die neu ins Land kommen und durch den Fußball Anschluss finden. Das darf nicht darunter leiden", sagte der 23-malige Nationalspieler.
Das Vorrunden-Aus der deutschen Mannschaft bezeichnete Cacau im Rückblick als "schade für das Turnier". Er sei nach dem Ausscheiden "traurig und geschockt" gewesen, sagte er, nun sei eine gründliche Aufarbeitung nötig. "Das ist eine absolute Ausnahmesituation. Man muss sich schon hinterfragen", sagte Cacau.
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