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Champions League der Frauen: FC Bayern München schlägt Juventus Turin - Kontroverse um späten Schüller-Siegtreffer
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Update 17/10/2025 um 14:33 GMT+2 Uhr
Die Fußballerinnen des FC Bayern München haben sich in der Champions League mit viel Glück für ihren kapitalen Fehlstart in die Königsklasse rehabilitiert. Acht Tage nach dem 1:7-Debakel beim FC Barcelona kam der deutsche Double-Gewinner gegen den italienischen Meister Juventus Turin durch den berühmten Bayern-Dusel erst nach Ablauf der angezeigten Nachspielzeit zu einem umjubelten 2:1 (1:1).
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Pernille Harder (11.) und Lea Schüller (90.+6) trafen für München, Eva Schatzer (20.) hatte zwischenzeitlich für die Alte Dame ausgeglichen. "Wir hätten es früher entscheiden können, aber wir sind dringeblieben. Das war ein hart erarbeitetet Sieg", sagte Kapitänin Glódís Perla Viggósdóttir.
Beim Siegtor von Schüller war auf den TV-Bildern nicht klar zu erkennen, ob der Ball vor dem Rettungsversuch einer Juventus-Verteidigerin die Torlinie wirklich im vollen Umfang überquert hatte. Eine Torlinientechnologie gab es nicht, Schiedsrichterin Stephanie Frappart (Frankreich) entschied nach Rücksprache mit dem VAR auf Tor.
Münchens Coach José Barcala hatte zu Beginn den gleichen zehn Feldspielerinnen wie beim 3:1-Sieg am vergangenen Wochenende im Bundesliga-Topspiel beim VfL Wolfsburg vertraut. Lediglich im Tor rückte Maria Luisa Grohs für die verletzte Keeperin Ena Mahmutovic zwischen die Pfosten.
Die Gastgeberinnen ließen an ihrer Entschlossenheit zur Wiedergutmachung für das Auftaktdebakel in der Vorwoche von Anfang an keine Zweifel aufkommen.
Bayern mit Alu-Pech
Konzentriert und engagiert erarbeite sich Barcalas Team ein Übergewicht und belohnte sich durch Harders Führungstreffer.
Turins glücklicher Ausgleich durch einen direkt verwandelten Freistoß hemmte Bayerns Spielfluss zunächst, doch angesichts von zwei Aluminiumtreffern der Münchnerinnen durch Momoko Tanikawa und Georgia Stanway sowie weiterer guter Chancen war das Remis zur Pause für Juve durchaus schmeichelhaft.
Nach dem Seitenwechsel drängte München weiter auf den zweiten Treffer, ließ aber entweder weitere Gelegenheiten ungenutzt oder spielte vielversprechende Kombinationen nicht sauber zu Ende.
CL-Comeback für Oberdorf
Turin geriet auch mit der eingewechselten Ex-Hoffenheimerin Paulina Krumbiegel immer stärker unter Druck, wehrte sich aber zunächst effektiv.
Die Bayern, deren lange verletzt gewesene Nationalspielerin Lena Oberdorf in der 65. Minute als Einwechselspielerin ihr Champions-League-Comeback feierte, erhöhten in der Schlussphase aber den Druck immer mehr und belohnten sich durch Schüllers Last-Minute-Tor.
Das nächste Champions-League-Spiel steht für München erst in rund vier Wochen auf dem Programm. Am 12. November gastiert der Londoner Spitzenklub FC Arsenal an der Isar.
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(SID)
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