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Thierry Henry: "Ohne Özil ist Arsenal praktisch tot"
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Publiziert 23/02/2016 um 11:23 GMT+1 Uhr
Noch immer schlägt sein Herz für Barcelona und Arsenal. Thierry Henry spielte vor seinem Wechsel zu den Katalanen von 1999 bis 2007 bei den Gunners. Mit Arsenal wurde er zwei Mal Meister und holte zwei Mal den FA Cup. Beim FC Barcelona gewann er die Meisterschaft ebenfalls zwei Mal und triumphierte 2009 in der Königsklasse. Im Interview mit "Barca-TV" blickt der der Franzose auf den CL-Kracher.
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Nachdem die Barca-Profis am Montag aus ihrer Maschine in London stiegen, wurden Lionel Messi & Co. am Flughafen herzlich empfangen. Einer der Ersten, der die Katalanen in der englischen Hauptstadt in die Arme schloss, war Thierry Henry. Immerhin spielte er zu seiner aktiven Zeit noch mit Messi zusammen.
Als Henry 2007 zu den Katalanen kam, zauberte Messi bereits drei Jahre für Barcelona. "Er ist einer der Besten, wenn nicht sogar der beste Fußballer auf der Welt. Es war mir eine große Ehre mit ihm zusammenspielen zu dürfen", erklärte Henry, der in 80 Barca-Spielen insgesamt 35 Tore schoss.
Barcelona klarer Favorit
Der Argentinier ist der personifizierte Angstgegner von Arsenal. In vier Champions-League-Spielen gegen die Gunners erzielte Messi sechs Tore. Eine unfassbar starke Quote. Ihn in den Griff zu bekommen, wird die schwierigste Aufgabe (LIVE ab 20:45 Uhr im Liveticker) für die Londoner.
Auf der anderen Seite sticht Mesut Özil als Spielmacher heraus. "Özil befindet sich gerade in absoluter Topform, nachdem er bei Arsenal in den letzten beiden Jahre nicht so stark war. Aber im Moment spielt er wie zu seinen besten Zeiten im Trikot von Real - einfach fantastisch", meinte Henry weiter.
Wäre es nach Özil gegangen, dann hätte Arsenal im Achtelfinale lieber gegen eine andere Mannschaft als den Titelverteidiger gespielt, denn Barca ist seit 32 Pflichtspielen ungeschlagen. Außerdem verlor Arsenal die letzten drei CL-Duelle. "Vielleicht erwischt auch Barca mal nicht den allerbesten Tag", hofft Özil.
Messi war neun, als Wenger einstieg
Doch die Katalanen haben einen beeindruckenden Lauf. Neben Messi trifft auch Neymar wie am Fließband. In den letzten fünf K.o.-Spielen der Champions League schoss der Brasilianer sieben Tore. Außerdem ist Barcelona neben Real Madrid das einzige Team, das in dieser CL-Saison noch keine Niederlage kassierte.
Dennoch will Arsenal dem Favoriten ein Bein stellen. Allen voran Trainer Arsene Wenger, der seit 1996 die Gunners trainiert. Damals war Messi gerade neun Jahre alt. Vor dem direkten Vergleich mit Messi meinte Özil (17 Assists in der Premier League):
Mit Hurra-Fußball wird Arsenal keine Chance haben. Beim Spiel gegen Barcelona müssen die Gunners taktisch geschickt vorgehen, um überhaupt eine Chance zu haben. "Früher hat Arsenal den Ballbesitz gebraucht, um Spiele zu gewinnen. Heute können sie ohne viel Ballbesitz die Spiele entscheiden", so Henry.
Vielleicht ein kleiner Lichtblick gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner, der seinen Titel in der Champions League verteidigen will. Auf dem Weg ins Finale soll Arsenal für Barcelona nur Zwischenstation sein. Das ahnt wahrscheinlich auch Ex-Gunner Henry, der beiden Mannschaften die Daumen drückt.
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