Paris St. Germain empfängt FC Chelsea im Champions-League-Achtelfinale

Das Warten hat ein Ende. Morgen geht es in die K.o.-Phase der Champions League. Los geht es direkt mit einem echten Kracher. Paris St. Germain um Superstar Zlatan Ibrahimovic empfängt den FC Chelsea. Die beiden amtierenden Meister treffen nicht das erste Mal in der Königsklasse aufeinander. Eurosport.de hat die Top-Facts der Begegnung zusammengestellt.

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"Und täglich grüßt das Murmeltier". Bereits im dritten Jahr in Folge treffen Paris St. Germain und der FC Chelsea in der K.o.-Phase der Champions League aufeinander. Unvergessen: der Achtelfinalkrimi in der letzten Saison.
Das Hinspiel in Paris endete 1:1. An der Stamford Bridge lief dann zunächst alles für die Engländer, die nach der roten Karte für Zlatan Ibrahimovic (31.) den Rest der Partie in Überzahl spielten. In der 81. Minute brachte Gary Cahill die "Blues" dann auch noch in Führung, doch Ex-Chelsea-Star David Luiz köpfte die Franzosen vier Minuten vor Spielende in die Verlängerung.
Die startete wieder besser für die Gastgeber. Eden Hazard verwandelte einen Elfmeter zum 2:1. Wie schon in der regulären Spielzeit, schlugen die Pariser aber erneut spät zu. Der andere brasilianische Innenverteidiger, Thiago Silva, traf in der 114. Minute mit dem Kopf zum 2:2. PSG stand im Viertelfinale.
Im Jahr zuvor (2013/2014) setzte sich das Team aus der englischen Hauptstadt gegen das französische Pendant durch. Im Hinspiel gab es einen 3:1-Heimsieg für Ibrahimovic und Co, im Rückspiel eine 0:2-Niederlage.

PSG zuhause eine Macht

Wie schwer es auch dieses Mal für Chelsea sein dürfte, im Prinzenpark zu gewinnen, zeigt folgende Statistik.
Eine einzige Niederlage mussten die Pariser in den letzten 37 Champions-League-Heimspielen hinnehmen. Diese stammt aus dem letzten Jahr, als man im Viertelfinale dem späteren Champion, FC Barcelona, mit 1:3 unterlag. Des Weiteren ist PSG eines von drei Teams (neben Juventus Turin und Real Madrid), das in dieser Saison zuhause noch kein Gegentor hinnehmen musste.
Hinzu kommt, dass die Londoner in ganz Frankreich bisher kaum gewinnen konnten. Der letzte und bisher einzige Auswärtssieg von Chelsea gegen ein französisches Team in der Champions League datiert vom 14. September 2004. Damals trafen die "Blues" am ersten Spieltag der Gruppenphase auf das Team von der Seine und holten sich mit einem überzeugenden 3:0-Sieg die Punkte.

Scharfschütze Willian

Torschützen waren im Übrigen John Terry zum 1:0 und zwei Mal Didier Drogba. Beides Chelsea-Legenden. Beide werden in der neusten Ausgabe des "Evergreens" aber nicht mehr auflaufen. Drogba hat den Verein bereits zum Ende der letzten Saison in Richtung Montreal verlassen, Terry laboriert momentan an einer Oberschenkelblessur. Doch PSG muss sich vor einer "neuen" Waffe in Acht nehmen.
Damit die Operation Auswärtsieg erfolgreich wird, sollten die Gastgeber eines möglichst vermeiden: Freistoßgelegenheiten für den FC Chelsea in der Nähe des eigenen Strafraums. Warum? In der diesjährigen Champions-League-Saison sind insgesamt acht Tore nach direkt ausgeführten Freistößen gefallen – die Hälfte davon gehen auf das Konto von Chelseas Brasilianer Willian!

Benfica empfängt Zenit

Bei aller Euphorie um das Kracherduell: heute Abend findet noch ein zweites Achtelfinalspiel statt. Benfica Lissabon ist einer der mitgliederstärksten Fußball-Vereine (Platz zwei hinter Bayern München) der Welt.
Eigentlich sollte solch ein Klub Dauergast in Achtelfinale des wichtigsten Vereinswettbewerbs Europas sein - ist er aber nicht. Das erste Mal seit 2011/2012 stehen die Portugiesen wieder in der K.o.-Phase und bekommen es mit dem vermeintlich schwächsten Gruppensieger in diesem Jahr zu tun.
Aber Vorsicht ist angesagt: Zenit spielt eine exzellente Runde und qualifizierte sich mit fünf Siegen als deutlicher Tabellenführer der Gruppe H für die Ausscheidungsspiele. In den letzten fünf Jahren standen die Russen zudem drei Mal in der Runde der besten 16 Teams - dementsprechend kann man das Team um den bulligen Brasilianer Hulk im Duell mit Benfica Lissabon als Favorit sehen.
Und Benfica liegt den St. Petersburgern. Drei der vier Duelle auf internationalem Parkett konnten die Russen für sich entscheiden. Unter anderem trafen beide Mannschaften in der Gruppenphase der letzten Champions-League-Saison aufeinander. Im Hinspiel gewann Zenit mit 2:0 und ist damit das einzige russische Team, das im Estadio Da Luz gewinnen konnte.
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