AS Monaco - Manchester City: Pep Guardiolas Furcht vor dem Barça-Effekt
Pep Guardiola geht mit Manchester City im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League bei AS Monaco mit viel Respekt in seine 100. Partie als Trainer in der Königsklasse. Das 5:3 aus dem Hinspiel ist alles andere als ein sicheres Ticket gegen die torgefährlichste Mannschaft Europas. "Denkt an Barcelona", warnt Guardiola - und ASM-Coach Leonardo Jardim betont, wie sehr er an die "Remontada" glaube.
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Fußball-Frankreich ist vorbereitet.
Pünktlich zum Rückspiel in Monaco präsentieren die Zeitungen die Liste der spektakulärsten Aufholjagden französischer Teams im Europapokal. Angefangen mit dem Coup von Saint-Etienne gegen den FC Bayern München 1969 über den sensationellen K.o. des FC Barcelona gegen Metz 1984 bis zur "Remontada" der Monegassen gegen Real Madrid.
Denn Monaco gelang es 2004, die "Galaktischen" nach einer 2:4 Pleite im Bernabéu noch durch einen 3:1 Heimsieg im Viertelfinale der Champions League zu stoppen - obwohl sich Real nach der Führung durch Raul schon im Halbfinale wähnte.
3:1 - das würde auch heute reichen (ab 20:45 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de) - auch deshalb ist Guardiolas Maxime: Angriff ist die beste Verteidigung. Der Katalane und sein Team haben nicht vergessen, dass Monaco in Manchester erst spät eine 3:2-Führung noch aus der Hand gab.
Pep Guardiola: "Denkt an Barcelona!"
"Wenn wir in Monaco nicht treffen, fliegen wir raus", machte Guardiola schon nach dem Hinspiel deutlich. Nun ergänzte er auf der Pressekonferenz im Fürstentum:
Dass die Gäste sich nicht in der eigenen Hälfte verschanzen wollen, überrascht Monacos Erfolgstrainer Jardim nicht - und kommt seinem Team entgegen. Der Portugiese rechnet wieder mit einem Torfestival:
Monaco-Sturm will ManCity knacken
Die Generalproben absolvierten beide Teams erfolgreich, aber glanzlos. An Schonung für die Stammkräfte war weder beim mühsamen 2:0 Pokalerfolg der "Skyblues" in Middlesbrough noch beim Tabellenführer der Ligue 1 beim 2:1 gegen Bordeaux zu denken.
Besonders gefragt ist deshalb Stürmerstar Radamel Falcao, der rechtzeitig zum großen Spiel nach seiner Blessur gegen die Girondins fit werden dürfte. "Wir glauben daran. Im Fußball ist alles möglich", verbreitet er Optimismus.
Neben dem Kolumbianer setzt Monaco auf seine mächtig auftrumpfende junge Garde. Auch hier hat die Presse passgenau vorgearbeitet: Auf zehn Seiten stellte die Wochenendbeilage "L'Equipe Magazine" die fünf Trümpfe Monacos und Gesichter des Aufschwungs vor.
Mit Kylian Mbappé, Thomas Lémar, Benjamin Mendy, Tiémoué Bakayoko und Bernardo Silva könne Jardim "darauf hoffen, die Citizens erzittern zu lassen", so die Hoffnung.
Monacos Serie gegen englische Klubs
Doch wie berechtigt sind die Träume tatsächlich?
Fußball-Experte Vincent Bregevin von Eurosport.fr liefert seine Einschätzung:
Vorbilder hat sich Monaco selbst schon mehrere geliefert: Wann immer es in der K.o.-Phase der Champions League gegen ein Team aus England ging, setzte sich ASM durch: 1998 gegen Manchester United, Chelsea 2004 und Arsenal 2015.
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