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Champions League: Pep Guardiola bezeichnet Spiel Manchester City gegen FC Barcelona als "Endspiel"
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Publiziert 01/11/2016 um 10:59 GMT+1 Uhr
Vor dem erneuten Aufeinandertreffen mit dem FC Barcelona steht Pep Guardiola mit Manchester City gehörig unter Druck. Eine Niederlage könnte - sofern Borussia Mönchengladbach gegen Celtic Glasgow gewinnt - verheerende Folgen haben: Das Spiel im Borussia Park am 23. November hätte dann Endspielcharakter. Die Chancen auf einen Erfolg gegen Barca stehen für Guardiola diesmal aber nicht schlecht.
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Nach der für Guardiola-Verhältnisse historisch schlechten Negativserie von sechs sieglosen Spielen in Folge hat sich Manchester City am Wochenende mit dem klaren 4:0 gegen West Bromwich Albion erfolgreich aus der Krise geschossen.
Der Sieg ist jedoch nur etwas wert, wenn am Dienstagabend gegen den FC Barcelona (20:45 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de) die Revanche für die bittere 0:4-Pleite aus dem Hinspiel gelingt.
Gerade auch, weil bei einer erneuten Niederlage die Qualifikation für das Achtelfinale in Gefahr gerät. Das weiß auch Pep Guardiola, der auf der abschließenden Pressekonferenz am Montagnachmittag die besondere Bedeutung der Partie für seine Mannschaft noch einmal explizit unterstrich:
Guardiola: "Müssen noch viel lernen"
Was er damit meinte, erklärte der 45-jährige Spanier auch und verwies dabei auf das jüngste Aufeinandertreffen im Camp Nou, dem er trotz der hohen Pleite einige positive Dinge abgewinnen konnte. "Im Hinspiel haben wir in der ersten Halbzeit eine gute Leistung gezeigt. Genauso müssen wir jetzt wieder spielen", erklärte Guardiola und fügte an:
Mithalten allein reicht nun aber nicht mehr. "Am besten wir gewinnen das Spiel", sagte der City-Trainer: "Der Sieg am Wochenende hat uns sehr geholfen, aber die Champions League ist natürlich etwas ganz anderes. Morgen haben wir die Chance, gegen die beste Mannschaft der Welt zu spielen und werden alles versuchen."
Tatsächlich stehen die Chancen für die "Skyblues" gar nicht so schlecht, gegen Messi, Neymar & Co. zu bestehen. Barcelona plagen aktuell große Personalsorgen - gerade in der Defensive. Beim Spiel gegen ihren Ex-Coach müssen die Katalanen neben Taktgeber Andrés Iniesta auch auf die Abwehrspieler Gerard Piqué, Jordi Alba, Jérémy Mathieu und Aleix Vidal verzichten. Barça-Coach Luis Enrique muss seine Abwehr also gehörig umbauen.
Disziplin ein Schlüssel zum Erfolg
Eine Tatsache, die diesem durchaus gefallen dürfte. Vor allem, weil City-Torjäger Kun Agüero nach seiner Verletzung wieder auf dem Weg zu alter Stärke ist. Mit einem Doppelpack in der ersten Halbzeit (19., 28.) führte der Argentinier, der inzwischen auf 149 Tore in 221 Spielen für die "Skyblues" kommt, seine Mannschaft gegen West Brom quasi im Alleingang zum Sieg.
Pep Guardiola hat die personellen Engpässe Barcelonas natürlich vernommen, verweist aber gleichzeitig auf die eigenen Verletzungssorgen. "Ja, aber wir haben auch keinen Rechtsverteidiger zu Verfügung. Spieler fallen immer aus und es gibt Probleme", sagte Guardiola und appellierte an die Disziplin seiner Spieler. Vor dem Hintergrund von vier Platzverweisen in bisher fünf Spielen gegen Barça sicherlich nicht zu unrecht.
Im Hinspiel erwischte es Torhüter Claudio Bravo, für den im Rückspiel nun der Spanier Willy Caballero zwischen den Pfosten stehen wird. Für Guardiola jedoch kein Problem. "Immer wenn er gespielt hat, dann hat er gute Leistungen gezeigt. Ich vertraue ihm und habe keine Zweifel", sagte der Coach und auch Nolito, selbst drei Jahre beim FC Barcelona unter Vertrag, ergänzte:
Caballero steht sicherlich ein beschäftigungsreicher Abend bevor, schließlich bekommt er es mit niemandem geringerem als dem MSN-Trio bestehend aus Lionel Messi, Luis Suárez und Neymar zu tun - dem Prunkstück der Katalanen, das deren Defensivsorgen verpuffen lassen soll.
MSN mit Ladehemmung
Zuletzt hatte das gefürchtete Dreiergespann aber mit einer kleinen Formschwäche zu kämpfen: Das knappe 1:0 gegen Granada am Samstag war bereits das vierte von bisher zehn Spielen in der Liga, in dem sich keiner der drei in die Torschützenliste eintragen konnte. In der kompletten Vorsaison hatte es das in 38 Partien ebenfalls viermal gegeben.
Ableiten lässt sich daraus: Erzielt MSN kein Tor, so ist Barça verwundbar. So geschehen in dieser Spielzeit auch bei der 1:2-Niederlage gegen Deportivo Alavés, beim 1:1 gegen Atlético und beim ebenso hauchdünnen 1:0-Sieg bei Athletic Bilbao.
Darauf, dass die Barcelona-Offensivabteilung auch am Dienstagabend unter Ladehemmung leidet, will Guardiola jedoch nicht spekulieren und vielmehr auf seinen taktischen Plan sowie die eigene Stärke setzen:
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