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Erstes Champions-League-Spiel nach Neymar: Wie groß ist der Faktor Ousmane Dembélé?
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Publiziert 12/09/2017 um 12:35 GMT+2 Uhr
Die UEFA Champions League startet in ihre 26. Saison. Gleich am ersten Spieltag kommt es zur Wiederauflage des letztjährigen Halbfinals. Mit dem FC Barcelona und Juventus Turin treffen zwei absolute Favoriten direkt am ersten Spieltag aufeinander. Für Barca ist es das erste Champions-League-Spiel nach der Ära Neymar. Neuzugang Ousmane Dembélé steht nun im Fokus. Oder etwa doch nicht?
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Königsklasse. Europas größte Spielwiese. Die UEFA Champions League. Einen höheren Titel gibt es im Vereinsfußball nicht. Darum setzen die Spieler auch alles daran, ihn wenigstens einmal in ihrem Leben zu gewinnen – notfalls durch Erpressung.
So geschehen bei Ousmane Dembélé, der im Sommer für über 100 Millionen Euro den BVB verließ, um sich dem FC Barcelona anzuschließen. Dort soll er Neymar ersetzen, der seit dieser Spielzeit für Paris Saint-Germain stürmt.
Zum Auftakt des internationalen Kräftemessens muss Barcelona gegen Angstgegner Juventus Turin antreten. In insgesamt elf Begegnungen gelangen den Katalanen erst drei Siege. Gegen Juventus‘ Torwart-Legende Gianluigi Buffon traf Lionel Messi sogar noch nie.
Kann Dembélé zum X-Faktor werden?
Durch den Abgang Neymars steht Rekordtransfer Ousmane Dembélé im Fokus – und das, obwohl seine spielerischen Qualitäten im taktischen Gefüge der Katalanen noch ein nahezu unbeschriebenes Blatt sind.
Erst 22 Minuten stand der Franzose bislang im Trikot des FC Barcelona auf dem Feld. Steuerte beim 5:0-Erfolg gegen Stadtrivale Espanyol den späten Assists zum Endstand bei. Lief dabei erstmals neben Lionel Messi auf und zeigte sich im Anschluss gegenüber der "Sport" sehr angetan:
Aber ist Dembélé momentan schon so wichtig für den FCB? Oder ist es eben immer wieder 'der Beste der Welt', Lionel Messi, bei dem es eigentlich völlig egal ist, wer neben ihm aufläuft?
Drei Spiele, neun Tore
Die Offensiv-Maschinerie der Katalanen lief bislang auch ohne Dembélé – und ohne Neymar. In drei Saisonspielen gelangen 9:0 Tore. Luis Suárez setzte dabei sogar die ersten beiden Partien aus. Vor allem Gerard Deulofeu profitierte bislang. Erhielt viel Einsatzzeit. Auch am Dienstag?
Es scheint in erster Linie gar nicht so wichtig, wer offensiv aufläuft. Lionel Messi steht über allen. Lässt seine Mitspieler gut aussehen. Ist immer der X-Faktor. Traf in dieser Spielzeit bereits fünfmal. Mit dem zurückgekehrten Luis Suarez steht ihm jetzt auch wieder ein kongenialer Partner zur Seite.
Dabei kommt für den FC Barcelona das Aufeinandertreffen mit Juventus zum perfekten Zeitpunkt. Die Italiener müssen am Dienstag auf zahlreiche Spieler verzichten. Weder Giorgio Chiellini noch Mario Mandzukic, Juan Cuadrado, Sami Khedira oder Claudio Marchisio stehen im Kader. Auch Benedikt Höwedes ist wegen Trainingsrückstandes noch nicht im Camp Nou mit dabei.
Barcelona hat den Heimvorteil. Ist auf dem Papier der klare Favorit. Ob Ousmane Dembélé von Beginn an ran darf, hat Trainer Ernesto Valverde noch nicht durchsickern lassen. Gut möglich, dass erneut Deulofeu starten darf. Vor dem ersten Champions-League-Spiel sagte Valverde über Dembélé:
Generell! Ob er das aber auch schon gegen Juventus Turin zeigen darf? Es wäre nicht überraschend, wenn er vorerst noch auf der Bank Platz nehmen würde. Die Zukunft gehört aber zweifellos Dembélé.
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