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Kommentar: PSG braucht jetzt Geduld statt Transfers

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Miese Stimmung bei PSG: Cavani und Alves

Fotocredit: Imago

VonTobias Laure
07/03/2018 Am 13:49 | Update 07/03/2018 Am 15:55

Krachend gescheitert und nichts daraus gelernt. Paris Saint-Germain geht nach einer blutleeren Vorstellung gegen Real Madrid - mal wieder - frühzeitig in der Champions League k.o. Und was macht Klub-Präsident Nasser Al-Khelaifi? Kündigt an, nichts an der abenteuerlichen Transferpolitik ändern zu wollen. Ein fatales Signal. Denn bei PSG fehlt es nicht an Geld - wohl aber an etwas ebenso Wichtigem.

Ein Kommentar von Tobias Laure

672 Millionen Euro hat PSG in den vergangenen drei Jahren in Neuzugänge investiert, allein die Ausgaben für Neymar und Kylian Mbappé summieren sich, wenn alle Gelder geflossen sind, auf 400 Millionen.

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Al-Khelaifi ist angetreten, um mit Paris den Champions-League-Titel zu holen. Die finanziellen Ressourcen für das Projekt scheinen unbegrenzt, am Rohstoff Geduld herrscht dagegen akuter Mangel.

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Neymar-Cavani-Zoff ein frühes Warnsignal

Dabei ist es genau das, was der Mannschaft gegen Real zum Verhängnis wurde. Das Team hatte nicht die Zeit, um zu einer echten Einheit zu reifen - und wird sie auch nicht bekommen.

Nötig wäre es, das zeigte schon zu Saisonbeginn der Elfmeter-Zoff zwischen Neymar und Edinson Cavani. Trainer Unai Emery wird in der kommenden Saison wohl nicht mehr an der Seitenlinie stehen, während die nächsten Stars in den exklusiv besetzten Kader integriert werden müssen.

Wie soll da Kontinuität entstehen, wie Ruhe einkehren? Ein Ding der Unmöglichkeit. PSG wäre gut beraten, trotz der Pleite gegen Real langfristig auf die vorhandenen Spieler zu setzen. Die Qualität genügt jetzt schon höchsten Ansprüchen, frag' nach bei den Bayern, die in der Vorrunde beim 0:3 in Paris richtig schlecht aussahen.

Das Credo "Geduld statt Geld" würde dem Hauptstadtklub gut zu Gesicht stehen - und die Chancen drastisch erhöhen, dass man in zwei, drei Jahren den Königsklassen-Titel auf den Briefkopf drucken kann.

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