PSG: Lothar Matthäus plaudert aus dem Nähkästchen - so wütend war Nasser Al-Khelaifi
Lothar Matthäus verbindet eine private Freundschaft mit PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi. Der deutsche Rekordnationalspieler war am Dienstag beim Offenbarungseid von Paris Saint-Germain in der Champions League gegen Real Madrid (1:2) dabei und erzählte tags drauf bei "Sky", wie enttäuscht Al-Khelaifi über die gezeigte Leistung seiner Mannschaft war. Für Trainer Unai Emery sieht es nicht gut aus.
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Keine Frage: Nasser Al-Khelaifi hat das Aus von Paris Saint-Germain gegen Real Madrid im Achtelfinale der Champions League (1:3, 1:2) schwer mitgenommen.
Mit Transferausgaben von knapp 850 Millionen Euro seit Winter 2011/12 hat der Katari versucht, den Kader der Pariser in Richtung Champions-League-Sieg zu trimmen - PSG wartet allerdings immer noch seit 1995 auf einen Halbfinal-Einzug in der Königsklasse.
Al-Khelaifi "sehr genervt" vom PSG-Aus
"Wir müssen uns beruhigen und darüber nachdenken, was wir ändern müssen", sagte Al-Khelaifi noch am Abend der Heimniederlage gegen Real Madrid. Und:
Nachsatz: Man werde allerdings an der Ausrichtung des Projekts PSG festhalten und keinen einschneidenden Kurswechsel vornehmen.
Matthäus erzählt von großer Enttäuschung
Ganz nah dran an Al-Khelaifi war am Dienstag Lothar Matthäus. Der Rekordnationalspieler und "Sky"-Experte war auf Einladung des PSG-Bosses beim Spiel dabei, beide verbindet eine private Freundschaft.
Tags drauf plauderte Matthäus bei "Sky" über Al-Khelaifi aus dem Nähkästchen:
Al-Khelaifi stört sich am Auftreten der Mannschaft
Schon am Abend habe sich der 44 Jahre alte Vorstand der Firma Qatar Sports Investments "schockiert" gezeigt. Matthäus:
Matthäus spendete zumindest tröstende Worte. "Er hängt an diesem Verein", erklärte der "Sky"-Experte, "nicht nur wegen des Investments. Er ist mit Herz und Seele dabei. Er war ja selbst Sportler als aktiver Tennis-Profi. Natürlich hätte er sich etwas anderes gewünscht."
Unai Emery begeht taktische Fehler
Als Schwachstelle bei PSG hat Matthäus derweil unter anderem Trainer Unai Emery ausgemacht. Dessen Aufstellung sei im Rückspiel "sehr defensiv" gewesen angesichts der Tatsache, dass Paris zwei Tore aufholen musste.
"Der Trainer hat auch in Madrid für viele Fußball-Experten schon einen Wechselfehler gemacht, indem er Cavani rausnahm und einen defensiven Spieler brachte", sagte Matthäus.
Im Rückspiel habe sich der Spanier dann für ein System mit drei "Sechsern" entschieden und damit den eigenen Spielfluss gehemmt, analysierte der 56-Jährige.
Keine Einstellung zum Spiel gefunden
"Die Mischung hat nicht gestimmt, die Balance hat nicht gestimmt. Es war kein Bindeglied zwischen Defensive und Offensive da. Vielleicht hätte man Draxler von Anfang an spielen lassen sollen", so Matthäus.
Sein Fazit:
Ob da auch ein bisschen Al-Khelaifi aus Matthäus sprach ...?
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