Stimmen Liverpool - Rom: Jürgen Klopp kritisiert Schiedsrichter Brych

Der FC Liverpool stößt mit einem 5:2-Erfolg gegen den AS Rom die Tür zum Finale der Champions League weit auf, kassiert aber in den letzten zehn Minuten noch zwei Gegentreffer. Während Torhüter Loris Karius von "gedämpfter Freude" spricht, hadert Jürgen Klopp mit einer Elfmeterentscheidung von Schiedsrichter Dr. Felix Brych. Eurosport hat Stimmen von "Sky" und aus der Mixed Zone zusammengefasst.

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Loris Karius (FC Liverpool): "Es ist ein fader Beigeschmack, weil wir so überlegen waren und am Ende noch zwei Gegentore kassieren. Rom ist nicht ohne Grund im Halbfinale, die können Fußball spielen. Wir standen am Ende tief und konnten uns nicht mehr richtig befreien. Es ist trotzdem ein gutes Ergebnis, das man nicht schlechtreden darf. Es ist aber noch nicht durch. Rom wird noch mal alles probieren. Gegen Barca konnten sie es drehen. Wir müssen die Sache konzentriert angehen."
Jordan Henderson (FC Liverpool): "Wir haben ihnen zwei Tore geschenkt, das darf man in der Champions League nicht machen. Wir haben gesehen, was sie mit Barcelona gemacht haben. Es wird richtig schwer, aber wir müssen selbstbewusst sein."
Fazio (AS Rom): "Wir haben zweimal getroffen und hatten viele Chancen in der ersten Hälfte. Wir müssen an uns glauben und müssen Krieger sein"
Daniele de Rossi (AS Rom): "Wir dürfen an uns glauben und müssen für unsere Fans alles geben."
Jürgen Klopp (Trainer FC Liverpool): "Na klar trüben die Gegentore die Laune, wenn man so ein Spiel macht und noch mehr Chancen hat als die fünf Tore und den Gegner wirklich beherrscht. Aber war ein geiles Spiel. Die Bälle in die letzte Linie waren nicht zu verteidigen. Es hat alles gepasst. Aber du kannst mehr Tore schießen."
... über das vermeintliche Handspiel vor dem Elfmeter: "Felix Brych gibt einen Elfmeter, der natürlich keiner war. Das werden ihm inzwischen wahrscheinlich auch ein paar Leute gesagt haben. Das hilft uns jetzt auch nicht wahnsinnig weiter."
... über das Rückspiel: "Rom muss gegen uns gewinnen. Und wir sind nicht Barcelona. Wir haben nicht die Champions League schon 13 Mal oder so gewonnen. Wir empfinden das als Challenge. Wir werden da hingehen und probieren, die Räume, die sie uns dann anbieten müssen, zu nutzen und auch in Rom zu gewinnen. Auch wenn da bisher noch keiner getroffen hat. Macht ja nichts. Damit muss ja einer anfangen.
Eusebio Di Francesco (Trainer AS Rom): "Wir sind gut gestartet, dann haben wir den Kopf verloren. Die frischen Spieler haben uns geholfen wieder in die Spur zu finden. Ich bin glücklich, dass wir eine Antwort gefunden haben. Im Rückspiel müssen wir an uns glauben und die selbe Einstellung zeigen, wie am Ende dieser Partie."
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