Der frühere Fifa-Schiedsrichter und heutige Experte Eduardo Iturralde Gonzalez urteilte in der spanischen Zeitung "As" eindeutig:
Manchester ist ausgeschieden, weil der Videobeweis nicht richtig angewendet wurde.
Doch was war passiert?
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Falsche Bilder eingespielt

Fernando Llorente hatte in der 73. Minute nach einem Eckball die Kugel zum 4:3-Anschlusstreffer über die Linie bugsiert und Tottenham so in Addition beider Egebnisse ins Halbfinale geschossen. Der Videobeweis wurde bemüht, um Aufschluss darüber zu geben, ob die Hand des Spaniers strafbar mit im Spiel war.
Die Hintertor-Kamera überführte den Stürmer und belegte das Handspiel deutlich - doch eben genau diese Einstellung wurde dem türkischen Referee nicht eingespielt. Aus allen anderen Einstellungen war das strafbare Handspiel eben nicht eindeutig zu belegen, weshalb sich Çakır nach Ansicht der Videobilder auch dazu entschied, den Treffer anzuerkennen.

Tor hätte nicht zählen dürfen

Für Iturralde Gonzalez eine nicht nachvollziehbare Aktion:
Warum haben sie ihm die Bilder von hinten nicht gezeigt? Warum zeigt der VAR eine Schlüsselszene nicht, wo man sieht, dass der Ball den Ellenbogen berührt? Die Ansage der UEFA ist klar: Es kann kein Tor erzielt werden, wenn die Hand im Spiel ist – auch wenn es unabsichtlich geschieht. Es ist kein Elfmeter, wenn es dem Verteidiger passiert, aber wenn es zu einem Tor führt, darf es nicht zählen.
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