Durch das Siegtor zum 1:0 (1:0) von Nationalspieler Kai Havertz gegen Manchester City durfte Tuchel nach dem Endspiel von Porto erstmals den "Henkelpott" in die Höhe recken. Dieser Moment erinnerte ihn an 2017, als er mit Borussia Dortmund den DFB-Pokal und somit seinen ersten Titel im Profifußball holte: "Als wir mit Dortmund den Pokal gewonnen haben, bin ich danach nicht mit weniger Hunger, Verlangen oder Ambition zum ersten Training gekommen."
Chelseas zweiter Königsklassen-Triumph nach 2012 hat indessen für Tuchel möglicherweise eine Vertragsverlängerung zur Folge. "Ich bin nicht hundertprozentig sicher, aber vielleicht habe ich durch diesen Sieg schon einen neuen Vertrag. Das könnte sein", sagte ein lachender Tuchel: "Mein Manager hat davon gesprochen, aber ich wusste das nicht. Das müssen wir erst checken." Bislang lief Tuchels Kontrakt bis Sommer 2022.
Klubbesitzer Roman Abramowitsch traf Tuchel derweil erstmals bei den Feierlichkeiten auf dem Rasen des Estadio do Dragao. "Ich denke, das war der beste Moment für ein erstes Treffen. Oder der schlechteste, denn ab jetzt kann es nur schlechter werden", sagte der Deutsche schmunzelnd. Abramowitsch hatte den Tuchel im Januar als Nachfolger von Frank Lampard geholt. Anschließend führte der 47-Jährige Chelsea erneut in die Königsklasse, ins FA-Cup-Finale und bekanntlich zum Champions-League-Triumph.
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