BVB - Hans-Joachim Watzke plant angeblich Umbruch bei Borussia Dortmund: Lars Ricken, Matthias Sammer und Co. vor Aus?
Update 19/02/2025 um 15:38 GMT+1 Uhr
Bei Borussia Dortmund läuft es in dieser Saison alles andere als rund. Die 0:2-Pleite beim abstiegsbedrohten VfL Bochum markierte den nächsten Tiefpunkt einer bislang enttäuschenden Spielzeit. Trotz eines Trainerwechsels gelingt es dem BVB nicht, die Wende einzuleiten. Diese anhaltende Krise könnte sogar tiefgreifende Veränderungen nach sich ziehen – möglicherweise auch in der Vereinsführung.
Hans-Joachim Watzke (l.), Lars Ricken (m.) und Matthias Sammer (r.)
Fotocredit: Getty Images
Laut einem Bericht der "Sport Bild" könnte Hans-Joachim Watzke seinen geplanten Rückzug zum Saisonende noch einmal überdenken und die Zügel beim BVB wieder in die Hand nehmen.
Dabei wollte sich der 65-Jährige eigentlich zum Ende dieser Spielzeit aus seinen aktiven Rollen in Dortmund zurückziehen und seine Aufgaben an den neuen starken Mann Lars Ricken übergeben.
Doch die anhaltende sportliche Krise des BVB lässt Watzke offenbar zweifeln, ob ein Rückzug wirklich der richtige Schritt für das Wohl des Vereins ist.
Ob es tatsächlich zu einem größeren Umbruch kommt, hängt maßgeblich davon ab, ob Rickens jüngste Personalentscheidungen greifen und Borussia Dortmund die Wende in dieser Saison noch schafft.
Fehlende Absprache sorgt für Brisanz
Besonders im Fokus stehen dabei der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Niko Kovac sowie die Entlassung von Kaderplaner Sven Mislintat – Entscheidungen, die bei anhaltendem Misserfolg unweigerlich hinterfragt würden.
Für zusätzliche Brisanz sorgt die Tatsache, dass Watzke offenbar erst nachträglich über diese sportlichen Entscheidungen informiert wurde. Eine Vorgehensweise, die dem langjährigen BVB-Boss kaum gefallen dürfte.
Ein möglicher Umbruch hätte laut "Sportbild" weitreichende Konsequenzen für die gesamte BVB-Führungsetage. Sollte Watzke tatsächlich wieder das Ruder übernehmen, müsste Lars Ricken seinen Posten räumen – und auch Sportdirektor Sebastian Kehl sowie Berater Matthias Sammer könnten seinem Beispiel folgen.
FC Bayern als Vorbild?
Gerade deshalb bleibt dieses Szenario eher theoretisch. Doch ein Blick zum Rivalen aus München zeigt, dass ein derartiger Neustart nicht ausgeschlossen ist.
Der FC Bayern trennte sich im Mai 2023 von Vorstandschef Oliver Kahn und Sportdirektor Hasan Salihamidzic, um einen Neuanfang einzuleiten. Auch damals waren es die langjährigen Vereinsgrößen Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß, die als treibende Kräfte hinter dieser Entscheidung standen.
Ob das "realistische Gedankenspiel" bei den Schwarz-Gelben wirklich in die Realität umgesetzt werden wird, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.
Zunächst einmal werden die Verantwortlichen beim BVB gespannt auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon (ab 18:45 Uhr live im Ticker) schauen und hoffen, dort mit einem Erfolgserlebnis zunächst wieder für etwas Ruhe zu sorgen.
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Quelle: Perform
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