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FC Bayern München erreicht durch Last-Minute-Remis gegen Celtic Glasgow das Achtelfinale - Alphonso Davies trifft
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Update 19/02/2025 um 08:24 GMT+1 Uhr
Rekordmeister Bayern München hat das Achtelfinale der Champions League erreicht. Dem Team von Trainer Vincent Kompany reichte ein mageres 1:1 (0:0) zuhause gegen Celtic Glasgow, um im Playoff-Rückspiel das Ticket für die Runde der letzten 16 zu lösen. Nicolas Kühn brachte die Schotten in Führung (63.), Alphonso Davies glich aus (90.+4). Das Hinspiel im Celtic Park hatten die Bayern 2:1 gewonnen.
Bayern zittert sich ins Achtelfinale: "Es ist nicht so einfach"
Quelle: Perform
Und jetzt gegen Bayer Leverkusen oder Atlético Madrid!
Der FC Bayern hat seinen beschwerlichen Umweg zum "Titel dahoam" mit ganz viel Mühe und dank eines Lucky Punch durch Alphonso Davies genommen - im Achtelfinale der Champions League wartet nun ein echter Kracher.
Nach einem zähen Remis im Playoff-Rückspiel gegen Celtic Glasgow blicken die ambitionierten Münchner gespannt auf die Auslosung am Freitag (12:00 Uhr im Liveticker) in der UEFA-Zentrale in Nyon. Als Gegner stehen Atlético Madrid oder Bayer 04 Leverkusen parat. In dieser Form wird es für die Bayern allerdings schwer werden.
"Wir hatten in der zweiten Halbzeit viele Möglichkeiten, um zwei, drei Tore zu schießen - am Ende brauchten wir den Treffer von Davies. Man muss den Kontext beachten. Wir haben in den vergangenen sechs Tagen viel Energie gebraucht", erklärte Vincent Kompany bei "Amazon Prime".
Kühn lässt die Bayern zittern
Der Ex-Münchner Nicolas Kühn brachte Celtic vor 75.000 Zuschauern nach haarsträubenden Fehlern der Bayern-Defensive in Führung (63.).
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Celtic-Profi Nicolas Kühn trifft gegen Manuel Neuer (Bayern)
Fotocredit: Imago
Davies (90.+4) bewahrte die wenig überzeugenden Gastgeber erst in der Nachspielzeit vor einer Verlängerung. Das Hinspiel im "Paradise" in Glasgow hatte das Team von Vincent Kompany 2:1 gewonnen.
FC Bayern vor schwerem Weg
Doch die echten Herausforderungen bis zum Traumziel Finale am 31. Mai in der heimischen Allianz Arena kommen erst noch. Nach den K.o.-Duellen im März gegen Leverkusen, das die Bayern zuletzt im Ligagipfel beim 0:0 klar dominiert hatte, oder Atlético wären Arsenal, Liverpool oder Barcelona mögliche Kontrahenten.
Auch in der Liga steht der FC Bayern auf seinem Weg zum 34. Meistertitel bei acht Punkten Vorsprung auf Bayer vor entscheidenden Wochen. Es warten die Topspiele am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt, danach geht es zum VfB Stuttgart (28. Februar).
Gegen Celtic konnte Kompany Harry Kane wenigstens für eine Halbzeit einsetzen. Der 31 Jahre alte Torjäger hatte im Abschlusstraining gefehlt, Kompany hatte den Einsatz seines Topangreifers, der beim Bundesliga-Gipfeltreffen in Leverkusen (0:0) einen Schlag abbekam, offen gelassen.
Im Vergleich zum Duell in Leverkusen änderte Kompany sein Team dennoch auf vier Positionen. Für Hiroki Ito, Aleksandar Pavlovic, Konrad Laimer und Kingsley Coman begannen gegen Celtic Raphael Guerreiro, Leon Goretzka, Josip Stanisic und Serge Gnabry.
Celtic mit Chancen in Serie gegen Bayern
Verändern sollte sich aber vor allem das Bayern-Spiel nach dem historisch schlechten Offensivauftritt in Leverkusen. Das gelang zunächst auch. In den ersten fünf Minuten waren die Münchner öfter im Celtic-Strafraum als am Samstag in 90 Minuten. Gnabry verpasste sogar die frühe Führung (4.).
In der Folge hatten die Bayern allerdings Glück, dass Celtic einige große Patzer in der Defensive nicht ausnutzen konnte. Callum McGregor, Kühn und Daizen Maeda vergaben zwischen der 7. und 18. Minute einige Hochkaräter. Die Bayern schärften nun wieder die Sinne, kontrollierten weitgehend die Partie, ohne dabei zu glänzen. Die beste Möglichkeit hatte kurz vor der Pause Kane, der nur die Latte traf - ansonsten fehlte die Entschlossenheit.
Kane nach erster Halbzeit ausgewechselt
Der angeschlagene Kane blieb dann in der Kabine, für ihn kam Kingsley Coman - und der leitete gleich einmal eine Großchance von Goretzka ein. Kasper Schmeichel parierte jedoch glänzend.
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Bayern-Angreifer Harry Kane im Duell mit Celtic-Profi Auston Trusty
Fotocredit: Getty Images
Ansonsten blieb es eine zähe Angelegenheit. Dies sollte sich rächen, als Kühn die Einladungen der Bayern-Abwehr dankend annahm. Die Bayern drängten nun auf den Ausgleich, hatten aber Glück, dass Maeda (70.) nicht zum 2:0 traf. Leroy Sané und Goretzka verfehlten das Ziel nur knapp, alles sah nach Verlängerung aus - dann kam Davies.
"Das ist Champions League, Celtic ist ein guter Gegner", sagte der Kanadier bei "Prime Video" nach dem Spiel: "Ich habe einfach den Fuß hingehalten, dann war er drin. Wir sind glücklich, dass wir durchgekommen sind."
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(SID)
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Schmeichel lobt Neuer: "Bester Torhüter aller Zeiten"
Quelle: Perform
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Celtic Glasgow
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Gesamtstand (3-2)
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