Real Madrid und Manchester City patzen in der Champions League böse - Ex-Bayer Tillman führt Eindhoven zum Sieg
Der 4. Spieltag der Champions League hat schon am Dienstag einige Überraschungen beschert: Neben der Niederlage von RB Leipzig bei Celtic Glasgow (1:3) bezogen auch Real Madrid und Manchester City Prügel. Titelverteidiger Real Madrid verlor zuhause 1:3 gegen den AC Mailand, Manchester City kam bei Sporting Lissabon mit dessen scheidenden Trainer Rúben Amorim 1:4 unter die Räder.
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Quelle: Perform
Titelverteidiger Real Madrid hat in der Champions League erneut gepatzt. Gegen die AC Mailand kassierte der Rekordsieger beim 1:3 (1:2) schon die zweite Pleite in der Ligaphase und nach dem krachenden 0:4 gegen den FC Barcelona im La-Liga-Clásico die zweite Pflichtspielniederlage nacheinander.
In der Tabelle liegt Real, das schon gegen OSC Lille (0:1) überraschend verloren hatte, nach vier Spielen nur im Mittelfeld - und musste sich zu Hause Pfiffe gefallen lassen.
Der deutsche Innenverteidiger Malick Thiaw (12.), Álvaro Morata (39.) und Tijjani Reijnders (73.) trafen für Milan.
Madrid, mit dem deutschen Nationalspieler Antonio Rüdiger in der Startelf, glich zwischenzeitlich durch einen Foulelfmeter von Vinícius Júnior aus (23.).
Sporting zerlegt ManCity bei Amorim-Abschied
Trainer Rúben Amorim ärgerte derweil seinen künftigen Rivalen in England gewaltig. Gegen Manchester City, Stadtrivale von Amorims neuem Klub Manchester United, siegte er mit Sporting Lissabon völlig überraschend 4:1 (1:1) und verabschiedete sich mit großem Jubel.
Amorim betreut Sporting noch bis zur kommenden Länderspielpause, der Triumph gegen den englischen Champion war sein letztes Heimspiel im Estádio José Alvalade.
Phil Foden (4.) brachte City in Führung, Dreierpacker Viktor Gyökeres (38./49., Foulelfmeter/81., Foulelfmeter) und Maximiliano Araujo (46.) drehten das Spiel.
Stürmerstar Erling Haaland schoss einen Handelfmeter an die Latte (69.).
Lille ärgert Juventus - Kehrer trifft zum Monaco-Sieg
Überraschungsteam Lille ärgerte beim 1:1 (1:0) auch Italiens Rekordmeister Juventus Turin. Nach Siegen über Real und Atlético Madrid (2:1) verpasste LOSC den Sieg gegen den dritten hochkarätigen Gegner nacheinander nur knapp, steht aber unter den Top-Teams der Tabelle.
Real-Schreck Jonathan David (27.) erzielte sein viertes Saisontor, Dusan Vlahovic (60.) traf per Foulelfmeter für Juve. Derweil blieb die AS Monaco unbesiegt.
Gegen den FC Bologna gewannen die Monegassen dank Nationalspieler Thilo Kehrer 1:0 (0:0). Der Kapitän erzielte den Treffer des Tages (87.).
Ex-Bayer Tillman führt Eindhoven zum Sieg
In den frühen Dienstagsspielen verhalf der ehemalige Bayern-Spieler Malik Tillman der PSV Eindhoven in der Champions League zum ersten Sieg. Der gebürtige Nürnberger, der bis 2022 für die Münchner spielte, war beim 4:0 gegen den FC Girona an drei Treffern beteiligt.
Die Führung für Eindhoven durch Ryan Flamingo (16.) bereitete Tillman mit einem weiten Einwurf in den Strafraum vor, bei dem er allerdings (unerkannt) regelwidrig einen Fuß ins Spielfeld setzte. Das zweite Tor erzielte Tillman selbst (33.).
Nach der Gelb-Roten Karte gegen Arnau Martínez (55.) agierte das Team des ehemaligen Dortmund- und Leverkusen-Coaches Peter Bosz in Überzahl, erneut auf Vorlage Tillmans erhöhte Johan Bakayoko (83.), ein Eigentor von Ladislav Krejci (89.) war der Schlusspunkt. Nach zwei Remis und einer Niederlage zuvor steht der niederländische Meister bei fünf Zählern im Tabellen-Mittelfeld.
Bratislava weiter ohne Sieg
Slovan Bratislava wartet dagegen nach dem 1:4 gegen Dinamo Zagreb dagegen weiter auf den ersten Sieg in der Königsklasse seit 32 Jahren.
Die Slowaken durften durch den Treffer von David Strelec (5.) nur kurz träumen, Zagreb glich durch Dario Spikic (10.) aus, Patar Sucic (30.) drehte die Partie zugunsten der Mannschaft des ehemaligen Union-Berlin-Trainers Nenad Bjelica, der nach dem 2:9 von Dinamo gegen die Bayern im September übernommen hatte. Sandro Kulenovic (54./72.) sorgte für die weiteren Treffer.
Bratislava ist weiter Tabellenletzter und steht nach vier Spielen in der Tabelle ohne Zähler da, Zagreb (7 Punkte) liegt etwas überraschend auf Playoff-Kurs. Der letzte Sieg des slowakischen Serienmeisters in der Champions League war ein 4:1 gegen Ferencvaros aus Ungarn im September 1992.
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(SID)
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