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Champions League - Thomas Müller lässt Zukunft nach Niederlage gegen Inter Mailand weiter offen: "Ich kenne die Planung tatsächlich noch nicht"
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Update 17/04/2025 um 01:15 GMT+2 Uhr
Thomas Müller hat seine Zukunft nach dem Viertelfinal-Aus bei Inter Mailand weiter offen gelassen. "Ich kenne die Planung tatsächlich noch nicht. Ich habe in den heißen Wochen noch nichts vorangetrieben. Also ist es mir auch völlig egal, was jetzt kommt", sagte der 35-Jährige nach dem 2:2 (0:0) im San Siro bei "DAZN" und fügte an: "In zwei Tagen kommt tatsächlich erst mal Heidenheim."
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Quelle: Perform
"Das ist zwar ein harter Break, aber es ist so", fügte die Bayern-Legende an.
Müller absolvierte für die Bayern sein letztes Spiel in der Champions League nach 5881 Tagen. Entsprechend stand der Weltmeister von 2014 auch im Mittelpunkt. "Ein bisschen habe ich schon das Gefühl, dass die Jungs das Gespür haben, dass es meine letzte Partie war in der Champions League", sagte er.
Die Partie im San Siro war für Müller sein 163. Einsatz in der Königsklasse. Er zog mit Superstar Lionel Messi gleich. "Das ist großartig, es sind zwei außergewöhnliche Spieler", sagte Bayerns Sportvorstand Max Eberl schon vor dem Spiel. Mehr Auftritte in der Königsklasse als Messi und Müller haben nur Iker Casillas (177) und Cristiano Ronaldo (183) absolviert.
"Die Zahlen bedeuten mir im Rückblick nur so viel, dass ich es immer wieder geschafft habe, mich intern durchzusetzen und immer wieder meinen Teil beitragen zu können", so Müller. Er freue sich, "dass ich so viel Spaß hatte. Der Rest wird die Zukunft zeigen, aber ich bin da relativ entspannt."
Müller scherzt, Sommer schwärmt
"Mein Körper ist 35, da kann ich noch so früh schlafen gehen, wie ich will, das hilft nichts", scherzte Müller dann noch. "Trotzdem weiß der Kopf und Fuß schon noch, wenn er in der Boxnähe ist, was er zu tun hat. Leider habe ich es heute nicht geschafft mit den ein, zwei Halbchancen."
Auch Yann Sommer, Torhüter von Gegner Inter, hatte nur lobende Worte für seinen früheren Teamkollegen übrig: "Mitleid ist das falsche Wort. Ich schätze ihn unglaublich als Spieler und als Typ. Ich wünsche ihm das Beste und dass er bei seiner neuen Station happy und glücklich wird. Es war für mich eine Ehre mit ihm zusammenzuspielen. Er ist ein großartiger Fußballer und was er für den Klub gemacht hat, unglaublich."
Spekulationen über Wechsel in die USA
Der Vertrag von Müller bei den Bayern wird im Sommer nicht verlängert. Spekuliert wurde zuletzt unter anderem über einen Wechsel in die USA, aber auch ein Karriereende ist nicht ausgeschlossen.
Seine Premiere in der Königsklasse hatte Müller am 10. März 2009 im Achtelfinal-Rückspiel der Bayern gegen Benfica Lissabon gefeiert. Unter Trainer Jürgen Klinsmann war er in der 72. Minute für Bastian Schweinsteiger eingewechselt worden. In der 90. Minute hatte Müller damals sogar seinen Premierentreffer zum Endstand erzielt.
In dieser Saison war das "Finale dahoam" am 31. Mai in der Allianz Arena das große Ziel von Müller und den Bayern gewesen. Doch nach dem 1:2 im Hinspiel war nun Endstation. "Wir waren noch nicht nah genug dran, um es richtig zu fühlen, aber das Finale wäre halt in München gewesen. Die Fans haben gesehen, auch wenn es weh tut und die Reise zu Ende ist, dass wir alles versucht haben. Aber Champions League ist kein Wunschkonzert", betonte Müller, 2013 und 2020 mit den Münchnern Champions-League-Sieger.
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(SID)
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