Thomas Müller mit emotionaler Bayern-Botschaft: "Verein und ich sind nicht mehr trennbar" - doch was passiert im Sommer?

Nach 16 Jahren im Profikader "seines" FC Bayern München läuft der Vertrag von Thomas Müller an der Säbener Straße zum Saisonende aus. Wie es für den 35-Jährigen weitergeht, ist noch offen. Doch eines steht für den Routinier auf jeden Fall fest, wie er im "Bild"-Interview während eines Werbeclip-Drehs betonte: "Dass der Verein und ich, dass wir nicht mehr trennbar sind - und das ist auch gut so."

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Quelle: Perform

Ob er "irgendwann in einer offiziellen Funktion des FC Bayern arbeiten werde, das steht in den Sternen", sagte Müller allerdings. Raum für Spekulationen ist also gegeben.
Auf beruflicher Ebene könnte sich der "Praktikant" Müller durchaus auch fernab des Rekordmeisters, für den er seit 2004 die Fußballschuhe schnürt, hier und da ausprobieren. Aus emotionaler Sicht aber ist für den 131-maligen Nationalspieler klar: "Wir werden immer verbunden sein."
Angesprochen auf seine Zukunft nach seiner aktiven Profikarriere erklärte Müller, dass er "kein Freund von Überplanungen" sei: "Weil man kann Pläne machen, wie man will. Es kommt meistens das Leben dazwischen."
Die Devise des gebürtigen Oberbayerns daher: "Ein gutes Maß finden aus konstruktiven, produktiven, positiven Gedanken. Was will ich vielleicht? Wo will ich vielleicht reinschnuppern? Aber sich auf keinen Fall zu stark auf irgendetwas festlegen."
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Thomas Müllers Vertrag beim FC Bayern läuft zum Saisonende aus.

Fotocredit: Getty Images

Müller glaubt nicht an mentales Loch

Angst, nach seinem Karriereende in ein Loch zu fallen, hat Müller nicht.
Zwar sei "der Adrenalinkick, den dir ein Fußballspiel vor so vielen Menschen gibt, durch nichts zu ersetzen", vermutet die Münchner Vereinslegende: "Aber in ein Loch fallen, heißt ja, große mentale Probleme vielleicht zu entwickeln. Das glaube ich nicht. Ich erwarte schon von mir, mit der neuen Situation auch klarzukommen."
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Quelle: Perform

Titel Nummer 33 und 34 zum Abschied?

Bis es mit der neuen Situation so weit ist, warten auf Müller jedoch noch einige Adrenalinkicks. Idealerweise auch in der Champions League. Zum Abschluss der Ligaphase kämpft der FC Bayern am Mittwoch gegen Slovan Bratislava (ab 21.00 Uhr im Liveticker) um Wiedergutmachung nach dem 0:3-Debakel bei Feyenoord Rotterdam - und den direkten Einzug ins Achtelfinale.
Dafür müssen die Münchner als Tabellen-15. zwar auch auf das Abschneiden der Konkurrenz vor ihnen schielen. Sollte diese nicht mitspielen, sieht Müller die Playoffs aber nicht als Nachteil.
"Falls du die Top Acht nicht schaffst, ist der Wettbewerb für dich nicht verloren. Sondern du bist in der K.o.-Runde und dementsprechend ist noch alles möglich", sagte Müller und betonte "plump gesprochen: Natürlich wollen wir alle Titel gewinnen, die es noch zu gewinnen gibt."
Nach Bayerns Aus im DFB-Pokal wären das die deutsche Meisterschaft und die Champions League - und für Müller selbst die Titel Nummer 33 und 34 in seinem pickepackevollen Palmarès.
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Quelle: Perform


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